Berger hilft Krnjajac

Neo-Linz-Coach braucht 65-jährigen „Strohmann“

Ein 65-jähriger Pensionist ist beim HC Linz derzeit gefragter denn je! Weil Cordas-Nachfolger Slavko Krnjajac noch keine gültige Trainer-Lizenz besitzt, hält für den Rest der Saison Klub-Urgestein Franz Berger am Papier als „Strohmann“ her. Er wird auch Samstag gegen Schwaz auf der Trainerbank sein.

„Ich hab’ mit dem HC Linz schon alle Höhen und Tiefen miterlebt“, sagt Franz Berger. Weil Neo-Coach Slavko Krnjajac seine A-Lizenz, die er in Belgrad macht, noch nicht fertig hat, muss der 65-jährige Berger neben seiner Tätigkeit als Betreuer der U20-Mannschaft auch als Trainer-„Strohmann“ für das HLA-Team herhalten.

Erfolgstrainer
Keine neue Situation für das HC-Linz-Gründungsmitglied, betreute er die Handballer doch schon von 1982 bis 1986, wurde dabei auch einmal Vize-Meister und schaffte es in den Europacup. Auf der Bank will sich der frühere Instandhalter aber nicht einmischen.

„Werde keine Rücksicht auf Namen nehmen“
„Die Entscheidungen treffe nicht ich, ich stehe Krnjajac und Co-Trainer Uwe Schneider nur mit meiner Erfahrung zur Seite.“ Krnjajac hingegen nimmt seine Spieler vor dem heutigen Heimspiel gegen Schwaz in die Pflicht. „Es gibt keine Ausreden mehr, die Jungs müssen liefern“, so der 38-Jährige. Nachsatz: „Ich nehme keine Rücksicht auf Namen. Wenn es sein muss, ergreife ich auch unpopuläre Maßnahmen.“

Christian Baumberger, Kronen Zeitung

Christian Baumberger
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