01.03.2019 06:00 |

Kritik der Träger

Grazer Stadtteilzentren stehen vor dem Aus

Ab Mitte des heurigen Jahres wird es in der Murmetropole keine Stadtteilzentren mehr geben. Stattdessen sollen die Bezirksräte die erste Anlaufstelle für die Bürger sein. Die Stadt Graz stellt auch ein Budget zur Verfügung, mit dem kleine Projekte umgesetzt werden können. Kritik an den Plänen kommt von den Trägervereinen.

Zuständig für die Stadtteilarbeit ist Vizebürgermeister Mario Eustacchio (FPÖ). Es hat bereits vor längerer Zeit angekündigt, dass es in dem Bereich zu Änderungen kommen wird. Jetzt ist fix: Die fünf Stadtteilzentren, die es in der Stadt Graz derzeit gibt, wird es in dieser Form bald nicht mehr geben.

Die Vereine, die sie betreiben, verstehen die Welt nicht mehr. Erst 2015 sei vom Gemeinderat ein Leitbild für die Stadtteilarbeit beschlossen worden - mit dem Ziel, die Stadtteilarbeit weiter auszubauen. Wenn die Pläne tatsächlich so umgesetzt werden, wären nicht nur die Stadtteilzentren akut von der Schließung bedroht, sondern die gesamte Stadtteilarbeit in Gefahr.

„Wir haben nicht vor einzusparen“, betont Eustacchio, das Geld werde 1:1 an die Bezirksräte gehen. „Sie sind von den Bürgern gewählt“, erklärt er, warum.

Die Trägervereine können auch in Zukunft um Förderungen ansuchen. Es wird jedoch nur noch eine Basisfinanzierung geben - für Miete und Betriebskosten.

Ernst Grabenwarter
Ernst Grabenwarter
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