27.02.2019 10:30

Oberhofer Stahlbau

Pinzgauer bauen einen „Eispalast“für Usbekistan

Nicht einmal 18 Monate lang wurde gebaut, nun soll sie schon im März eröffnet werden: Die neue 70.000 Quadratmeter große „Humo-Arena“ in der usbekischen Hauptstadt Taschkent, für die Oberhofer Stahlbau aus Saalfelden die Stahl-Konstruktion plante und lieferte. Auftragsvolumen: Insgesamt 57 Millionen Euro.

Es handelt sich mit Sicherheit um ein Bau-Projekt, das nicht nur Branchen-Kenner fasziniert: Die Stahlbau-Konstruktion der sogenannten „Humo-Arena“, einem 70.000 Quadratmeter großen Multifunktions-Eisstadion im Herzen Taschkents, das als größtes seiner Art in Zentralasien gilt. Bereits ab kommenden März soll das Stadion Platz für 14.000 Besucher bieten.

Für den Stahlbau zeichnet sich die Oberhofer Stahlbau GmbH aus Saalfelden verantwortlich: „Wir haben im März 2017 zunächst nur den Auftrag für die freitragende Kuppel bekommen, kurz darauf auch den für den Stahlbau des ganzen Stadions“, berichtet Geschäftsführer Albert Schermaier. Auftragsvolumen: Stolze 57 Volumen Euro. Erhalten habe man den Zuschlag von der „ENTER Engineering“, einer usbekischen Baufirma, an der auch die russische Gazprom beteiligt ist.

Dem Pinzgauer Unternehmen – das gemeinsam mit der Salzburger Ziviltechniker-Gesellschaft Herbrich Consult an dem Auftrag arbeitete – verschaffte das Projekt arbeitsreiche 18 Monate: „Wir haben sämtliche Stahl-Teile in Saalfelden und bei unser Schwester-Firma in Kärnten gefertigt und dann per 600-Lkw-Fahrten nach Usbekistan gebracht“, so Schermaier.

Die letzte Baustelle in Usbekistan dürfte es nicht sein, Firmen-Gründer und Chef Alexander Oberhofer ist derzeit im Wüstenstaat : „Es laufen bereits Verhandlungen, aber über ungelegte Eier spricht man nicht“, lässt Schermaier durchblicken.

Verena Seebacher

 krone.at
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