Findet man so Liebe?

Kopfschütteln: Die fünf bizarrsten Dating-Shows

Es gibt viele Wege, die Liebe seines Lebens zu finden. War es früher im Club oder Freundeskreis, so sucht man heute eher im Internet oder in einer Dating-Show im TV. Damit dem Publikum nicht fad wird, werden immer verrücktere Sendungsformate veröffentlicht. Und es finden sich tatsächlich liebes- oder aufmerksamkeitshungrige Kandidaten, die bei diesen Peinlichkeiten mitmachen. City4U hat die fünf bizarrsten Dating-Shows der letzten Jahre ausfindig gemacht.

Die Anzahl der Paare, die die große Liebe in diesen Shows gefunden hat, lässt sich vermutlich als sehr gering einstufen. Nichtsdestotrotz findet sich genug Personennachschub für die Sendungen und auch die Ideen scheinen den Machern nicht auszugehen - auch wenn sie noch so bizarr sind.

#Room Raiders
Vor vielen, vielen Jahren war MTV noch ein reiner Musiksender, der Musikvideos spielte. Dann begann es mit einigen Shows, mittlerweile muss man die Musikclips mit der Lupe suchen. Dafür folgt eine bizarre Reality-Sendung auf die nächste. Eine der ersten war „MTV‘s Room Raiders“. Bei der Dating-Show wurde der Partner nicht nach dem Aussehen oder Charakter ausgewählt, sondern nach seinem Zimmer. Drei Kandidaten des jeweils gegenteiligen Geschlechts stellten einem Mann beziehungsweise einer Frau seinen Wohnungsschlüssel zur Verfügung. Dann wurde das Heim der Kandidaten schonungslos mit einer Zange, Schwarzlicht und Handschuhe bewaffnet, durchsucht und so einige peinliche Kuriositäten wurden ans TV-Scheinwerferlicht gebracht. Nachdem alle drei Zimmer ausgekundschaftet wurden, musste man sich für eines entschieden und lernte schließlich die Person kennen (und lieben?), die darin wohnt.

#Date my Mom
Ebenfalls aus der Feder von MTV stammt dieses Gustostück der Trash-Dating-TV-Formate: „Date my Mom“. Wie der Titel vermuten lässt, geht man hier nicht mit der potenziellen Freundin oder dem Freund aus, sondern mit deren Mutter. Was wahrscheinlich für die meisten Männer und auch Frauen der absolute Albtraum wäre, ist in dieser Sendung ein gelungenes Date. Nachdem drei Mütter gedatet wurden, muss sich der Kandidat entscheiden und wählt die Mutter, deren Nachwuchs er als für sich am besten geeignet hält. Erst dann lernt er den Sohn oder die Tochter kennen - böse Überraschungen sind hier natürlich inkludiert und auch gewollt.

#Hochzeit auf den ersten Blick
Diese Dating-Show, die auf Sat.1 ausgestrahlt wurde, stellt wohl alle anderen bizarren Formate noch locker in den Schatten. Trotzdem bewerben sich dafür mehrere Tausend Kandidaten, vier Staffeln wurden bisher ausgestrahlt. Hier wird tatsächlich auf den ersten Blick geheiratet, den potenziellen Partner lernt man erst direkt auf dem Standesamt kennen, wo man ihn auch zum ersten Mal sieht. Davor werden Fragebögen ausgefüllt, es gibt Biofeddback, Attraktivitätsforschung, Stimmtest und so weiter. Diese werden dann von Psychologen ausgewertet und mit einem Partner zusammengeführt, der laut deren Meinung am besten zu einem passt. Gibt es ein Match trifft man sich vor dem Traualtar, heiratet, fährt auf Hochzeitsreise und dann beginnt erst der Alltag und das eigentliche kennenlernen. Von insgesamt 23 Paaren sind momentan noch vier zusammen. Vielleicht ist es doch ratsamer, sich vor der Hochzeit kennenzulernen - statt danach.

#Naked Attraction
Nicht alle Paare sehen sich gleich nach dem ersten Date nackt, fast kein Paar sieht sich jedoch sogar vor dem ersten Date nackt. Nicht so bei „Naked Attraction“: Hier wird der oder die Zukünftige nämlich nach seinem nackten Körper ausgesucht. Man sieht sozusagen alles, außer das Gesicht. Laut eigener Beschreibung beginnt diese Kuppelshow dort, wo andere enden: nackt. Ein bekleideter Single wird sechs nackten Frauen beziehungsweise Männern gegenübergestellt, die in einer Box stehen. Im Laufe der Sendung wird von den Füßen an aufwärts immer mehr vom Körper sichtbar, der bekleidete Single wählt währenddessen aus, wer gehen muss. Am Schluss zieht sich auch der anfangs bekleidete Kandidat aus und wählt den Sieger. Anschließend gehen die beiden auf ein Date - angezogen.

#Chains of Love
Wenn man denkt, bizarrer geht es nicht mehr - kommt „Chains of Love“ daher. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum nach einer Staffel mit sechs Folgen Schluss war. In dieser Sendung wird eine Frau beziehungsweise ein Mann (genannt „Picker“) mit vier Angehörigen des gegenteiligen Geschlechts für vier Tage und Nächste zusamengekettet. Wörtlich gesprochen. Alle fünf Singles sind also durch eine Eisenketten verbunden und müssen tägliche Aufgaben wie eislaufen oder einkaufen gehen, meistern. Der sogenannte „Picker“ wählt nach und nach Personen aus, die die Kette verlassen, bis am Schluss nur mehr der zukünftige Partner überbleibt. Zusätzlich geht es auch noch um 10.000 US-Dollar, die der „Picker“ nach Belieben verteilen oder ganz behalten kann.

Februar 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf

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