22.02.2019 14:50 |

400 Jobs in Gefahr

Politiker kämpfen um das Fürstenfelder Nidec-Werk

Langsam kommt auch die Politik in Sachen Nidec-Werk Fürstenfeld in die Gänge. Wie die „Steirerkrone“ berichtete, zittern 400 Mitarbeiter im florierenden Unternehmen um ihre Arbeitsplätze. Grund: Die EU-Wettbewerbshüter fordern vom japanischen Eigentümer einen Verkauf, damit nicht zu große Marktmacht entsteht. 

Ein Schildbürgerstreich ist diese Forderung angesichts des vielleicht Zwei-Prozent-Anteils am Waschmaschinen-Motorenmarkt, den Nidec nach einer Fusion mit „Whirlpool“ erreichen würde. Wie auch immer, nach dem steirischen Arbeiterkammer-Präsidenten Josef Pesserl betont auch dessen Vize Franz Gosch seinen Einsatz für die Belegschaft. Er würde schon seit Wochen bei allen möglichen Stellen um Intervention in Brüssel kurbeln.

Auch VP-EU-Abgeordneter Lukas Mandl hat sich in einem Schreiben an Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager für den Standort eingesetzt.

Gerhard Felbinger
Gerhard Felbinger
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