20.02.2019 10:12 |

Landpartie

„Ein törichter Abgang des grünen Stadtrats“

Noch-Stadtrat Johann Padutsch verlässt die Politik mit einem Paukenschlag. Der Bevölkerung stockt bei der vom Grünen geplanten Neutorsperre der Atem.

Ganz Salzburg stellt sich aktuell die Frage: Was ist in Johann Padutsch gefahren? Manche erinnern sich vielleicht, dass er einst selbst im Tunnelbau gearbeitet hat. Ja, richtig gehört. Genau dieser Mann hat bei der Errichtung des Flughafentunnels in Hongkong eifrig mitgewirkt und will nun, zusammen mit seinen roten und pinken Helferlein, das Neutor für immer für den Verkehr schließen. Kurios.

„Eine Katastrophe! Unserer sicherer Tod! Wollt ihr uns völlig zerstören?“, richtet Blumen-Guru Erich Veit seine Frage an die Politiker. Seit 20 Jahren ist er mit seinem Stand auf dem Universitätsplatz zu finden und vermutet ein Pantscherl mit dem Europark. Er will das Wahlkampf-Getöse morgen auf der Schranne nutzen, um der Neutor-Allianz die Meinung zu geigen. Das Kreuzerl bei Preuner sei fix.

„Hirnrissig. Wir leben nur noch von Verboten und Einschränkungen“, beschwert sich auch Stefan Behrent, der dreimal pro Woche einen Blumenstrauß kauft, um sein trautes Heim zu verschönern. Wenn es schon auf den Straßen nichts mehr schönzureden gibt...

Für Reinhard Schallmoser steht fest: „Dem Padutsch geht es vor seinem Abgang nur um eins: Das durchzusetzen, was er in der Vergangenheit nicht geschafft hat.“ Obwohl er schon für für einige Schandtaten verantwortlich sei: „Die Abschaffung der Busbuchten etwa. Die sollen lieber die Griesgasse für Autos wieder aufmachen.“ Die Lebensqualität für Einheimische zu erhöhen, sei für ihn kein Argument. In der Innenstadt zu wohnen, sei sowieso unleistbar.

„Die Arbeit des Altstadtmarketings ist sehr fragwürdig“, ist Käse-Expertin Cornelia Steinhauser verärgert.

Sandra Aigner
Sandra Aigner
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