19.02.2019 09:17 |

„Spatz“ ist bereit

Israel will am Freitag Raumsonde zum Mond schicken

In der Nacht auf Freitag soll es endlich so weit sein. Um 2.45 Uhr MEZ will Israel erstmals eine Raumsonde zum Mond schicken. Befördert wird das Raumfahrzeug namens „Beresheet“ (was übersetzt „Spatz“ bedeutet) von einer „Falcon 9“-Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk. Der Start erfolgt vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida.

Die Landung wird sieben Wochen später am 11. April erwartet, wie die israelische Organisation SpaceIL mitteilte. „Beresheet“ ist der hebräische Name des 1. Buch Mose in der Bibel. Das kleine Israel sei nach den Großmächten USA, Russland und China das vierte Land, das mit einem Raumschiff auf dem Mond landen werde, sagte Ido Antebi, Geschäftsführer von SpaceIL. „Freitagfrüh werden wir Geschichte schreiben.“

Sonde soll Magnetfeld des Mondes untersuchen
Das unbemannte Mini-Raumschiff mit einem Gewicht von 585 Kilogramm und eineinhalb Meter Höhe soll eine israelische Flagge auf dem Mond aufstellen und das Magnetfeld des Erdtrabanten untersuchen. Initiiert wurde das Projekt 2011 als Teil des Wettbewerbs „Google Lunar X-Prize“. Inzwischen hat Israel es jedoch zum nationalen Projekt erklärt.

Der Bau der Sonde hat umgerechnet 84 Millionen Euro gekostet. Die Kosten wurden vor allem von privaten Spendern getragen, allen voran dem israelischen Milliardär Morris Kahn. SpaceIL erhält auch Unterstützung von der israelischen Raumfahrtbehörde (ISA) und Israel Aerospace Industries (IAI). „Wenn Israel auf dem Mond landet, wird jeder Jude sich daran erinnern, wo er in dem Moment war“, sagte Kahn, der auch Präsident von SpaceIL ist. „Israel tut etwas Großartiges.“ Mit der Landung werde ein Traum in Erfüllung gehen.

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