18.02.2019 11:37 |

Top-Amtshandlungen

Revierinspektor Dalibor Mijatovic (28)

Im 10. Bezirk sorgt Dalibort Mijatovic für Sicherheit. Sein Lebenslauf ist eine Erfolgsgeschichte.

Als Sohn serbischer Einwanderer mehrsprachig aufgewachsen, absolviert er die HAK-Matura und wird EDV-Techniker. 2011 kommt er zur Polizei. Er interessiert sich für Cybercrime, ein Bereich, der für die Exekutive immer wichtiger wird. Seit 2013 versieht der Revierinspektor in der Inspektion Sibeliusstraße Dienst. Er gilt als bescheiden und hilfsbereit. „Selbstlos unterstütz er seine Kollegen, springt bei Verhinderungen ein und übernimmt Dienste, wenn andere Beamte verhindert sind“, sagt sein Vorgesetzter.

Nominiert zum 133er-Award ist er für mehrere Top-Amtshandlungen: Nach einem Gasthermen-Unfall rettet er durch entschlossenes Handeln fünf Mieter des Wohnhauses vor einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. „Ich war als erster da, früher als die Rettung, und habe die Leute ins Freie gebracht.“ Weiters nimmt er fünf Täter noch einem versuchten Wohnungseinbruch fest, oder er stellt einem verdächtigen Autolenker. Wie der Beamte herausfindet, hat der Mann 50 Strafakte offen. Schadensumme: 40.000 Euro. Mit seinem Instinkt und seinem geschulte Auge kann Mijatovic auch eine Bande unschädlich machen, die Baustellen ausräumt. In der Otto-Probst-Straße haben sie Werkzeug für 18.500 Euro mitgehen lassen. Die vier wandern in Haft, weil Mijatovic sie mehrere Straßen weiter aufspürt, und über ein zweites Fluchtauto die Beute sicherstellen kann.

In der Freizeit spielt der 29-Jährige Fußball, geht Radfahren und hält sich körperlich fit. Die Nominierung ist für ihn „eine schöne Anerkennung und mehr wert als ein Dekret oder Handshake.“ Wird er Polizist des Jahres bekommt die Trophäe einen Ehrenplatz in der Inspektion. „Das ist auch für meine Kollegen“.

 krone.at
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