Einsatz abgebrochen

Lawinenpieps löst Suche nach Verschüttetem aus

Kärnten
21.02.2010 19:01
Der Lawinenpieps eines Bergretters hat am Sonntag eine Suchaktion auf dem Goldeck ausgelöst. 30 Freiwillige, fünf Hunde und zwei Hubschrauber standen im Einsatz. Dieser musste aber abgebrochen werden, weil es für die Retter zu gefährlich war. Erst am Samstag war ein Mann aus einer Lawine gerettet worden.

Nachdem am Samstag auf dem Goldeck ein 55-Jähriger abseits der Piste verschüttet, aber von zwei jungen Wintersportlern gerettet worden war (Bericht in der Infobox), nahm die Bergrettung auf dieser "Skyline-Piste" am Sonntagvormittag eine Lawinensprengung vor.

Am Nachmittag gab es dann auf einer anderen Piste Alarm. Bergrettung-Einsatzleiter Andreas Greinig: "Einer unserer Piepser hatte angeschlagen." 30 Freiwillige, fünf Lawinenhunde, die Mannschaften des Polizeihubschraubers "Libelle" aus Klagenfurt und "Alpin 1" aus Patergassen suchten das Gebiet ab. 

Einsatz zu gefährlich
Greinig: "Wir fanden aber nichts. Obwohl ein Hund auf der gesamten Lawine geschnüffelt hatte. Und weil es dann zu gefährlich wurde, ist der Einsatz abgebrochen worden. Es kann durchaus sein, dass der Piepser durch ein Handy aktiviert worden war."

Kein Opfer gab es auch auf der Mauthner Alm: Dort hatten höchstwahrscheinlich zwei Tourengeher aus Italien ein Schneebrett losgetreten und waren dann ungerührt weiter abgefahren.

Kronen Zeitung

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