15.02.2019 09:00 |

Versuchter Mord:

Auf Bekannte eingestochen - Prozess in Linz

Im Oktober 2018 soll ein 29-Jähriger in Linz mit einem Klappmesser auf zwei Bekannte eingestochen haben. Weil er wegen psychischer Erkrankung zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig gewesen sei, müssen die Geschworenen am Freitag am Landesgericht Linz über die Einweisung in eine Anstalt abstimmen.

Ein 29-Jähriger muss sich heute, Freitag, im Landesgericht Linz wegen versuchten Mordes und absichtlich schwerer Körperverletzung verantworten. Er soll im Oktober 2018 auf zwei Bekannte eingestochen haben. Wegen einer psychischen Erkrankung war der Mann zum Tatzeitpunkt laut Gutachten nicht zurechnungsfähig. Die Geschworenen haben daher über den Antrag zur Einweisung in eine Anstalt abzustimmen.

Mehrere Stichwunden
Der Betroffene soll einen 35-Jährigen daheim in Linz besucht haben. Beide nahmen Drogen und legten sich nieder. Ein ebenfalls in der Wohnung anwesender 40-Jähriger ging in die Küche, um Essen zuzubereiten. Plötzlich wachte der 29-Jährige auf und nahm an, von den anderen im Schlaf bestohlen worden zu sein. Er soll ein Klappmesser gezogen und auf sie eingestochen haben. Der 35-Jähriger erlitt vier Stichwunden im Hals-und Kopfbereich, der andere wurde am linken Unterarm verletzt.

Täter psychisch krank
Wegen seiner psychischen Erkrankung beantragte die Staatsanwaltschaft eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher. Ein Urteil wird für Freitag erwartet.

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