Der Steilhang auf Spittaler Seite des Goldecks ist gesperrt – wegen der großen Lawinengefahr. Doch der 55-jährige Spittaler ignorierte sogar die Warnungen der Bergretter, die auf der Piste waren, und fuhr mit seinen Skiern in die Gefahrenzone! Wenig später löste er ein Schneebrett aus, wurde mitgerissen und von den Schneemassen verschüttet.
Spittaler hatte kaum noch Luft
Nur Minuten danach entdeckten zwei Snowboarder – ein Student (20) und ein Schüler (21), beide aus dem Raum Villach – zufällig den Lawinenabgang. Alpinpolizist Erwin Schumi aus Seeboden war vor Ort: "Die zwei jungen Männer waren perfekt ausgerüstet, mit Sonden, Schaufel und Suchgerät." Sie konnten den Verschütteten, der einen Pieps bei sich hatte, bald orten und aus etwa eineinhalb Metern Tiefe ausgraben. Der Spittaler hatte kaum noch Luft...
Schumi: "Das war wirklich ein riesiges Glück. In meinen 25 Jahren als Alpinpolizist haben ich das noch nicht erlebt." Der Verletzte wurde vom Hubschrauber "RK 1" ins Spital geflogen.
von Martin Radinger, "Kronen Zeitung"
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