11.02.2019 14:10 |

Neue Wählergruppe

Die Politik kommt jetzt auf den Hund

Senioren, Öffi-Fahrer, EU-Bürger und Zuwanderer standen im Vorfeld des 10. März bereits im Zentrum der Salzburger Stadtpolitiker. Nun haben SPÖ und Neos eine neue große Wählergruppe für sich entdeckt: die Hundehalter. Die Pinken fordern sogar einen städtischen Hundebeauftragten.

„In Deutschland gibt es in einigen Städten Hundebeauftragte. Salzburg könnte mit gutem Beispiel vorangehen“, so Neos-Stadtrat Lukas Rößlhuber. Derzeit ist das Ordnungsamt der Stadt dafür zuständig, dass Leinen- und Maulkorbpflicht eingehalten worden. Im Vorjahr gab es 18 Schwerpunktkontrollen. Anstelle dieser Kontrollen wollen die Neos, dass ein Hundebeauftragter etwa Gackerl-Sackerl-Sünder anspricht.

Er könnte auch Halter von Problemhunden erkennen, bevor etwas passiert, und zwischen Hundefreunden und Spaziergängern vermitteln. Finanzieren will Rößlhuber den Posten über die Hundesteuer, die der Stadt jährlich 300.000 € einbringt.

Unabhängig von den Neos macht sich SPÖ-Kandidatin Nicole Solarz für ein besseres Miteinander von Hund und Menschen stark. Die Mutter zweier kleiner Kinder verspürt oft am eigenen Leib, was undisziplinierte Hundehalter anrichten können. Sie fordert mehr Kontrollen der Leinenpflicht, bei denen es um die Aufklärung gehen solle.

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger
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