11.02.2019 10:22 |

Freilaufende Katzen

Kastrieren, um viel Tierleid zu verhindern

Es lässt sich auf einen ganz simplen Satz herunterbrechen: Lassen Sie bitte Ihre freilaufende Katze kastrieren! Weil es Pflicht ist. Und weil es sonst eine Menge an Tierleid verursacht! Steirische Tierschützer fürchten sich jetzt schon vor der neuen „Frühlingswelle“ an jungen Katzen. Für streunende gibt es ein Projekt. Freilaufende Katzen müssen kastriert werden!

Mit einer Ausnahme: Wenn sie bei der Behörde vorschriftsmäßig als Zuchttiere angemeldet sind, wobei sie dann auch gechippt werden müssen und Amtstierärzte das bei Routinekontrollen überprüfen. „Alle anderen Freigänger müssen kastriert sein“, betont Tierschutzombudsfrau Dr. Barbara Fiala-Köck. Viele Steirer, darunter vielfach Bauern, haben das bislang hartnäckig ignoriert und halten an längst widerlegten Mythen (kastrierte Katzen fangen keine Mäuse, dann stirbt die Hauskatze etc.) fest.

Erfolgreiches Kastrationsprojekt in der Steiermark
Für steirische Streunerkatzen gibt es heuer wieder das von Landesrat Anton Lang unterstützte Kastrationsprojekt, in dessen Rahmen schon 24.000 Vierbeiner behandelt wurden und das je zu einem Drittel von Land, Gemeinde und Tierärztekammer getragen wird. 3000 Gutscheine liegen dafür auf. Per Tätowierung am Katzenohr wird der Eingriff verdeutlicht. Unsere Tierschutzvereine befürchten im Frühling wieder eine Flut an Katzenbabys. Und damit viel Elend!

Christa und Eva Blümel, Kronen Zeitung

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