10.02.2019 19:08 |

Fördermittel erhöht

Hoffnungen ruhen in Grödig auf dem Obus

Grödig will seine Bevölkerung in die öffentlichen Verkehrsmittel locken. Damit dies gelingt, setzt die Gemeinde auf eine satte Förderung bei den Tickets. 125 Euro im Jahr spart so der Bürger beim Jahresticket. Mit der Regions-Reform im Dezember wird diese erhöht. Dann kostest das Jahresticket 240 Euro.

Bis zuletzt setzt sich der scheidende Langzeit-Bürgermeister Richard Hemetsberger für die Grödiger Bevölkerung ein, schaffte eine Erhöhung der Mittel im öffentlichen Verkehr auf eine halbe Million Euro. Zuvor standen im Budget 175.000 Euro zur Verfügung.

Eine angenehme Situation für seinen Nachfolger Herbert Schober, der sich bei den Bürgermeisterwahlen stellt. „Die öffentlichen Verkehrsmittel müssen schneller, attraktiver und vor allem günstiger werden“, sagt Schober. Ab Dezember 2019, da kommt die große Reform mit den 365-Euro-Regionentickets, bekommen die Bürger die Jahreskarte um 240 Euro. Den Rest fördert weiterhin die Gemeinde. Ab dem April oder Mai gibt es auch eine Förderung bei den Einzel- und Tagestickets. „Diese sind momentan viel zu teuer“, sagt der Bürgermeisterkandidat.

Obus-Verlängerung ab dem kommenden Herbst
Die Hoffnungen der Gemeinde liegen dabei auf der Verlängerung der Obus-Linie 5. „Der Probebetrieb soll im Herbst starten“, erklärt Ortschef Hemetsberger, der seinem Nachfolger auch künftig mit Rat zur Seite stehen will.

Am vergangenen Freitag präsentierten sie gemeinsam mit Landesrat Stefan Schnöll die Verkehrspläne für die Zukunft. So soll ein Kreisverkehr in St. Leonhard kommen. „Wir werden mit den Eigentümern über die Gründe verhandeln“, sagt Schnöll. In der Zwischenzeit wird laut über eine intelligente Ampelsteuerung via Kameras nachgedacht.

Natürlich stand auch der Ausweichverkehr und mögliche Zubringer zur Autobahn auf der Agenda. Da werden jetzt zahlreiche Möglichkeiten geprüft. Diese reichen von Anschlüssen bei Niederalm und Eichet bis nach Glanegg. In der Raumordnung wurde bereits eine Trasse für eine etwaige Regionalstadtbahn freigehalten. „Die Planungen laufen alle gemeinsam mit dem Land“, versichert Schober.

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