Per Landtagsanfrage:

SPÖ stöbert in den Zeit-Rucksäcken der Spitäler

Der Schlagabtausch zwischen Betriebsratschefin und Gespag-Vorstand um hohe, je nach Stichtag weiter wachsende Zeitguthaben der Pflegekräfte am Landeskrankenhaus Freistadt (wir berichteten) hat Folgen im Landtag: Die SPÖ hinterfragt jetzt die „Stunden-Rucksäcke“ in allen Spitälern Oberösterreichs.

Die Ausmaße der Pro-Kopf-Zeitguthabenin Oberösterreichsruft jetzt die Politik auf den Plan.Gesundheitssprecher Peter Binder nennt das Gewicht der„Stunden-Rucksäcke“ „erschreckend“und will nun mittels einer akribischen Landtagsanfrage (Hauptfragen und zahlreiche Unterfragen) alle Details wissen. Nämlich über die Urlaubs- und Zeitguthaben in den Gespag-Spitälern Freistadt, Kirchdorf, Rohrbach, Schärding, Steyr und Salzkammergutklinikum, im Kepler Universitätsklinikum in Linz und in den Ordensspitälern im Bundesland.

Kräftige Steigerungen quer durch
Die Zahlen haben nämlich ihre Tücken, wenn man sie nicht sorgfältig nach Berufsgruppen und Stichtagen auseinandersortiert. Das bisher eruierbare Gesamtbild über die Gespag-Häuser (die am 1. Juni in die neue Gesundheitsholding des Landes aufgehen werden) legt jedenfalls kräftige Steigerungen quer durch nahe, wobei die Gesamtsumme Ende September 2018 im Bereich der Kliniken (also ohne Unternehmensleitung und IT der Gespag selbst) schon bei 1,15 Millionen Stunden lag.

Pflegekräfte sind am meisten belastet
Geht man vom „Musterfall“ desLKH Freistadt aus, so wird der Stundenrucksack allerorts beiden Pflegekräftenam stärksten wachsen.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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