Mi, 20. Februar 2019
08.02.2019 11:26

Lösung gesucht

Hoffnung für das geplante Tierheim in Güssing

Die bisher (juristisch) schwierige Situation rund um ein geplantes Tierheim bei Güssing hat sich anscheinend verbessert. Nach der Zwangsräumung sind jetzt versöhnliche Töne angesagt. „Es ist ohne Weiteres möglich, das Areal zu kaufen und das Projekt zu realisieren“, sagt Eleonora D. Es soll verhandelt werden.

Es soll weitergehen – zumal bereits zahlreiche Investitionen für die Tiere und deren Haltung getätigt wurden. Auch sind 36.000 Euro an den Hauseigentümer bezahlt worden. Bis zu 42 Hunde – eigene, Tiere von Freunden sowie anderen Bewohnern – waren auf dem weitläufigen Areal in Neusiedl bei Güssing beheimatet. Die Vierbeiner waren fachgerecht versorgt und ordnungsgemäß gemeldet. Ein Sachverständigengutachten liegt vor. D.: „Der Hauseigentümer war über die Hundehaltung unterrichtet und stimmte dieser vor langer Zeit zu. Eine Devastierung, wie behauptet, lag dort nie vor. Es handelte sich um die übliche Abnutzung des Gebäudes, welches schon einige Jahrzehnte alt ist.“ Höhepunkt des Streits war – die „Krone“ berichtete – die Räumung des Areals.

Für das Projekt besteht immer noch Hoffnung
Das Wohl der Tiere war auch hier zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Alle Vierbeiner wurden von D. rasch auf anderen Plätzen untergebracht. Zu diesem Zeitpunkt langen außerdem die Unterlagen für die Finanzierung bei der Bank. Das Ziel, die Errichtung eines Tierheimes, in dem auch resozialisierungsbedürftige Menschen arbeiten können, konnte daher bisher nicht umgesetzt werden. Doch D. bleibt voller Hoffnung, auch weil die Landesregierung das Projekt im Jahr 2015 „wohlwollend zur Kenntnis“ genommen hat: „Grundsätzlich sind beide Gebäude des Objektes für Wohnzwecke bei Ankauf offeriert worden, für eines besteht aber keine Benutzungsbewilligung zum Wohnen. Diese Tatsache hat mir die Gemeinde erst kurz vor der Delogierung bestätigt, es fehlt da also die Kollaudierung. Das mindert den Wert erheblich. Man sollte auch deshalb die Anlage neu bewerten und einen angemessenen Preis finden, um eine Einigung zu erzielen. Es wäre ein Sozialprojekt zum Wohle aller Beteiligten“, meint D.

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