Lkw rammte Pkw:

Welser Ärzte retteten Patient nach Unfall den Arm

Beinahe den linken Arm hat Robert Bar (59) aus Kirchdorf bei einem dramatischen Crash mit einem Sattelschlepper auf der B 138 in Wartberg/K. verloren. Er erlitt einen offenen Oberarmschaft-Trümmerbruch mit massiven Weichteilschäden. Nach drei Wochen darf er nun das Klinikum Wels verlassen, er ist voll des Lobes.

„Krone“: Wie ist der Unfall passiert?
Robert Bar: Ich wollte Corinna, meine Nichte, heimfahren – sie ist am Beifahrersitz gesessen, im Fond war mein Hund Destiny angeschnallt. Plötzlich ist bei einem entgegenkommenden Lkw der Sattelauflieger ausgebrochen. Dann sind schon die Stoßstange und die Rücklichter auf der Fahrerseite hereingekommen. Das war schlimm – wenn ich die Augen schließe, sehe ich ihn immer noch auf mich zukommen.

„Krone“: Sie sind schwerst verletzt im Autowrack eingeklemmt worden, während Ihre Nichte nur leicht und der Hund gar unverletzt geblieben ist.
Bar: Ja, Gott sei Dank hat es mich und nicht die Corinna erwischt. Feuerwehrleute und Sanitäter haben mich aus dem Wrack geborgen und dabei tolle Arbeit geleistet. Ich selbst habe nichts mehr mitbekommen, kann mich erst drei Tage später wieder an etwas erinnern.

„Krone“: Sie sind ins Klinikum Wels gebracht worden, wo Chirurgen erfolgreich versucht haben, Ihren Arm zu retten.
Bar: Die waren großartig, ihnen ist bei mehreren Operationen gelungen, dass ich den linken Arm nicht verloren hab’. Seit der Aufnahme ins Spital habe ich sechs Vollnarkosen bekommen. Mir ist eine Platte zur Stabilisierung des Knochens eingesetzt und auch Haut vom Oberschenkel auf den Arm verpflanzt worden. Und ich habe Serienrippenbrüche.

„Krone“: Sie können Ihre Finger schon wieder bewegen?
Bar: Ich bin Linkshänder, daher ist das enorm wichtig für mich. Ich weiß nicht, ob die Funktionen wieder völlig hergestellt werden können, aber ich bin optimistisch.

„Krone“: Sie wurden im Klinikum offenbar sehr gut betreut.
Bar: Das ganze Team ist sensationell. Die leisten 200 Prozent, behandeln einem als Menschen und nicht als Nummer. Schwestern und Pfleger haben mir ständig Mut gemacht und hatten stets ein offenes Ohr. Denen gehört ein Orden.

Jürgen Pachner/Kronen Zeitung

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