07.02.2019 13:30 |

Kern mit Dreitagebart

Van der Bellen traf in Israel lockeren Ex-Kanzler

Die Israel-Reise von Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist zu Ende gegangen. Das Staatsoberhaupt hatte zwar zu Beginn ein mulmiges Gefühl, zog nun aber ein überaus positives Resümee. Zum Abschluss traf er noch einen alten Bekannten: den einstigen Kanzler und SPÖ-Chef Christian Kern.

„Im Vorfeld hatte ich schon ein bissl Bauchweh, ich weiß eigentlich gar nicht, warum. Jetzt am Ende des Besuchs - einen freundlicheren Empfang von beiden Seiten, Israel und Palästina, kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen.“ So lautete angesichts „schöner Begegnungen“ das Resümee von Van der Bellen nach seiner Israel-Reise.

„Es ist nicht erledigt, es ist nicht bewältigt“
Der Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem sei für ihn jedes Mal „ganz furchtbar, weil die ganze Vorgeschichte so niederschmetternd ist“. Diese gemeinsame Geschichte werde Österreich und Israel weiter begleiten. „Es ist nicht erledigt, es ist nicht bewältigt. Beide Seiten kennen die Geschichte. Israel hat seine Konsequenzen daraus gezogen, was die Sicherheit betrifft, Österreich auf andere Weise auch - und die paar Verrückten, die es nie lernen werden, mit denen müssen wir auch leben“, so Van der Bellen.

Kern mischt in israelischer Start-up-Szene mit
Zum Abschluss seiner Reise traf der Bundespräsident noch einen alten Bekannten: Als Van der Bellen Wirtschaftstreibende und prominente Auslandsösterreicher traf, war auch Ex-Kanzler Christian Kern mit von der Partie. Der ehemalige SPÖ-Chef lebt als Unternehmer teils in Israel und ist gemeinsam mit seiner Frau in der israelischen Start-up-Szene aktiv - „eine Woche pro Monat“, wie er - locker und mit Dreitagebart - erzählte.

Van der Bellen zeigte sich beeindruckt von Israels dynamischen Start-up-Unternehmen sowie der guten Zusammenarbeit von staatlichen Organisationen, Militär und Universitäten, die ihr Know-how gemeinsam in Firmengründungen übersetzen.

Kronen Zeitung/krone.at

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