06.02.2019 07:00 |

Wahlkampf

Ruf nach einer Stadtwache für Bischofshofen

Es ist der Knackpunkt im Gemeinde-Wahlkampf: Stadtvize und VP-Kandidat Alois Lugger fordert eine Stadtwache, wie es sie bereits in Zell am See und Hallein gibt. SP-Bürgermeister Hansjörg Obinger ist klar dagegen. Einig sind sich die zwei Wahlkampf-Gegner in Sachen Autobahn-Zubringer.

Stadtchef gegen Vize: Zwei Kandidaten stellen sich der Bürgermeister-Wahl in Bischofshofen. Hansjörg Obinger von der SPÖ will fünf weitere Jahre der Chef bleiben. Sein Vize will ihm aber den Ortschef-Sessel abluchsen und diesen nach 2014 für die ÖVP zurückerobern. Vor allem mit einem Thema will Lugger bei den Wählern punkten: Er fordert eine Stadtwache. „Für die Sicherheit muss es uns das wert sein.“

Lugger sieht die Stadtwache in Zell am See und Hallein als Vorbild: „Wir haben uns das angeschaut und könnten es uns nach diesem Modell vorstellen.“ Klar dagegen sind die Roten um Obinger: „Der Bund ist dafür verantwortlich. Es kann nicht alles auf die Kommunen abgewälzt werden, das hungert Gemeinden finanziell aus.“

So verweist der Ortschef auf eine bereits erfolgte Maßnahme: „Wir haben das Ordnungsamt verstärkt.“ Dort sind statt einem nun zwei Beamten tätig.

In einem Punkt sind sich beide Kandidaten einig: Der Ausbau der A10-Zubringerstraße auf vier Spuren muss schneller erfolgen als geplant. Die Asfinag will eigentlich erst 2026 beginnen.

Antonio Lovric
Antonio Lovric
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