Im Innviertel:

Betrüger betrieb illegale Hunde- und Pferdezucht

Ein arbeitsloser Tiroler (35) betrieb im Innviertel über Jahre - trotz Tierhalteverbot - eine Hunde- und eine Pferdezucht. Tierärzte, Tankrechnungen, Mietkosten bezahlte er nie - jetzt kam ihm die Polizei auf die Schliche.

Ein 35-jähriger Arbeitsloser, ohne festen Wohnsitz, wird beschuldigt, im Zeitraum von 16. Mai 2016 bis zum 29. Jänner 2019 in den Bezirken Braunau und Salzburg-Umgebung, sowie im angrenzenden Bayern diverse Dienstleistungs-, Einmiet- und Tankbetrügereien begangen zu haben, indem er seine Zahlungsfähigkeit vortäuschte und die Geschädigten so zur Herausgabe von Waren bzw. Dienstleistungen verleitete. Die momentane Schadenssumme zum Nachteil der derzeit 21 Geschädigten beläuft sich auf rund 20.000 Euro.

Tierhalteverbot bestand
Der Verdächtige betrieb trotz aufrechtem Tierhalteverbot, erlassen von der Bezirkshauptmannschaft Schwaz/Tirol, eine illegale Hundezucht im Innviertel. Um die Welpen verkaufen zu können, nahm er diverse Dienstleistungen von verschiedenen Tierärzten in Anspruch, die er nicht bezahlte. Aufgrund der nicht bezahlten Rechnungen wechselte der 35-Jährige regelmäßig die Tierärzte.

Im Jänner 2017 Pferdezucht eröffnet
Des Weiteren führte er im Innviertel seit Jänner 2017 eine Pferdezucht und einen Einstellbetrieb. Dazu beauftragte er ebenfalls verschiedene Tierärzte sowie Futterlieferanten, deren Leistungen bzw. Waren er ebenfalls nicht bezahlte. Zudem wurden als Geschädigte noch KFZ-Werkstätten, Tankstellen und Pensionen ausgeforscht.

Polizei sucht weitere Geschädigte
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried wurde der 35-Jährige am 4. Februar festgenommen und in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert. Weitere Geschädigte werden ersucht, sich bei der Polizeiinspektion Ostermiething unter 059 133 4211 zu melden.

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