05.02.2019 13:36 |

Zwei Steirer

Erste „Bundesheer-Pensionisten“ auf vier Pfoten

Die beiden ersten offiziellen Bundesheer-„Hundepensionisten“ sind Steirer. Für „Fee“, Rottweilerhündin aus Hieflau, und „Anubis“, einen belgischen Schäferhund aus Graz, hieß es mit Februar „Abrücken“ in den Ruhestand. Dies ist nach zehn Jahren Dienstzeit nicht ungewöhnlich. Neu ist, dass die Herrchen pro Jahr von 200 Euro für Tierarztkosten und rund 50 Prozent Futterkostenzuschuss profitieren.

Die neue „Pensionsregelung“ wurde im Oktober 2018 von Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) eingeführt. Nach jahrelangen treuen Diensten werden die Diensthunde für gewöhnlich von ihren Diensthundeführern übernommen und verbringen ihren Lebensabend bei ihnen. Bisher gab es dabei keinen „Pensionszuschuss“, nun erhalten die Hundeführer für Fütterung und medizinische Pflege die Jahrespauschale für Tierarztkosten sowie einen Zuschuss für Futter.

Auch im Kosovo im Einsatz
„Anubis“ wird nach seiner zehnjährigen Dienstzeit bei der Militärstreife und Militärpolizei in Graz seine dortige Funktion als Suchtmittelspürhund beenden und sich bei seinem Militärhundeführer mehr oder weniger zur Ruhe setzen. Er war auch dreimal im Auslandseinsatz im Kosovo, um dort Suchtmittel aufzuspüren.

„Fee“ wird ebenfalls nach über zehn Dienstjahren, die sie als Wach- und Schutzhund in Hieflau im dortigen Munitionslager verbracht hat, bei ihrem bisherigen Herrl den wohlverdienten Ruhestand antreten.

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