03.02.2019 10:00 |

Neue Gesellschaft

Pläne für Salzburger U-Bahn werden immer konkreter

Stadt, Land und Salzburg AG sind jeweils Dritteleigentümer der „Salzburger Regionalbahn Projektgesellschaft mbH“. Sie soll nicht nur die Verlängerung der Lokalbahn bis zum Mirabellplatz prüfen, sondern auch ein Projekt, das bis nach Hallein führen könnte. Dringend gesucht wird nun die Geschäftsführung.

Im Gesellschaftervertrag wird die „Planung und Projektierung der Infrastruktur des schienengebundenen Öffentlichen Personennah- und -regionalverkehrs in der Landeshauptstadt Salzburg und in deren Einzugsgebiet“ als Zweck der neuen Firma festgeschrieben. Die Stadtpolitik beschließt die Gründung morgen im Stadtsenat. Diese Optionen werden geprüft:

Mirabellplatz: Die Lokalbahn wird unterirdisch bis zum Mirabellplatz verlängert – die kleinste Variante.

Bahnknoten: Können auch die S-Bahnen 2 und 3 der ÖBB zum Mirabellplatz geführt werden?

Hallein: Ist eine Verlängerung bis in die Keltenstadt sinnvoll und möglich?

Zweigleisig: Was würde eine zweigleisige Lokalbahn bis Bürmoos bringen?

Stieglbahn: Kann das Gleis vom Bahnhof bis Maxglan eingebunden werden?

Messebahn: Wie teuer wäre eine Strecke entlang der Autobahn?

Das ist der U-Plan

Die 750 Meter lange unterirdische Verlängerung der Lokalbahn bis zum Mirabellplatz kostet mindestens 140 Millionen Euro. Die Planungskosten werden mit sieben Millionen Euro veranschlagt. Die Lokalbahn (S1) wird von der Salzburg AG betrieben, die Linien S2 und S3 gehören den ÖBB. Die Technik ist derzeit nicht kompatibel.

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger
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