Kooperation fixiert:

Wirbel um Deal zwischen Stadtwache und Volkshilfe

Drogen, Alkohol, Gewalt! In den letzten Jahren schossen immer mehr Brennpunkte aus dem Boden. Mit einem „eigenwilligen“ Team versucht die Stadt nun das Problem besser in den Griff zu bekommen. Sozialmitarbeiter der Volkshilfe sollen ein Jahr lang den Ordnungsdienst unterstützen. Das sorgt für viel Wirbel.

Im Juni 2017 hat der Gemeinderat die Einbeziehung der Sozialarbeit beim Ordnungsdienst beschlossen. Entschieden wurde auch eine Vergabe an externe Anbieter und eine offene Ausschreibung. Drei Unternehmen bekundeten daraufhin Interesse. Neben Pro Mente, Dees auch für viele völlig überraschend die Volkshilfe. Sie unterbreitete auch das beste Angebot und erhielt den Zuschlag. Ab heute, Freitag, ist das Teamwork für ein Jahr – mit der Option auf ein weiteres - und 2820 Einsatzstunden fix. Dafür wird das Ordnungsdienst-Budget um 100.000 Euro aufgestockt.

Kritik an SPÖ-Stadträtin
„Diese Vorgangsweise ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten“, kritisiert Gemeinderätin Marie-Edwige Hartig (Grüne). Anstatt städtisches Geld direkt für mehr Streetwork auszugeben, werden die Mittel zuerst an eine stadteigene Gesellschaft überwiesen, damit dann die Stadtwache Sozialarbeiter engagieren könne: „SPÖ-Sozialreferentin Hörzing lässt zu, dass Kernaufgaben der Stadt ausgelagert werden. Darüber kann man nur den Kopf schütteln!“

Unterschiedliche Weltanschauung
Nicht wenige zweifeln eine harmonisches Miteinanander an. In vielen Punkten der Weltanschauung sollen die Ordnungswache mit Geschäftsführer Mario Gubesch (Ex-Büroleiter von FP-Vizebürgermeister Detlef Wimmer) an der Spitze und die SPÖ-nahe Volkshilfe Welten trennen.

Mario Zeko
Mario Zeko
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