Hyäne gegen Paenda

ORF-Entscheidungsfindung „sehr intransparent“

Vor wenigen Wochen sorgte die skurrile Kunstfigur Hyäne Fischer im Web für Furore - City4U berichtete - wollte die Dame im Lodentrachtenlook der 1930er-Jahre und einem Stil, der an Eva Braun erinnert, doch zum Eurovision-Songcontest nach Israel. Die Wahl von Paenda als Vertreterin für Österreich könne sie nicht nachvollziehen, erklärte sie nun in einem Interview. Die ORF-Entscheidung sei „sehr intransparent“.

Über 250.000 Abrufe auf YouTube und eine breite mediale Aufmerksamkeit: Die Kunstfigur Hyäne Fischer hat in den letzten Wochen definitiv polarisiert. Trotzdem ist es nun offiziell: Paenda wird als Vertreterin zum „Eurovision Songcontest“ nach Israel geschickt. Sehr zum Missfallen von Hyäne. „Die ORF-Belegschaft hat sogar auf der Weihnachtsfeier auf dem Küniglberg kräftig zu dem Song mit dem Popo gewokit. Darum bin ich noch bestürzter, dass es nicht geklappt hat“, gesteht Hyäne Fischer in einem Interview mit dem Standard. 

Negativ fällt auch ihr Feedback im Zusammenhang mit der Act-Auswahl aus. Die ORF-Entscheidungsfindung sei „sehr intransparent“. Sie bekrittelt: „Zu einer Entscheidung kann es aber auch erst kommen, wenn man oder frau herausgefunden hat, wie man sich bewirbt. Da könnte sich durchaus etwas ändern, um Fairness für junge Künstler und Künstlerinnen zu schaffen.“ Ein Feedback zur Entscheidung des ORF habe sie bis dato auch nicht erhalten. 

Auf Facebook kündigte sie nun bereits an, sich 2020 erneut für den Eurovision Songcontest bewerben zu wollen. Ihren Traum würde sie so schnell nicht aufgeben. „Pænda singt vielleicht für den ORF, aber ich singe für Österreich“, so die Kunstfigur.

Jänner 2019

Was meint ihr dazu? Postet uns in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

 City4U
City4U

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Mehr