31.01.2019 10:03 |

Streit um Hund

Korsika: Vorbestrafter schoss um sich - Todesopfer

Ein alter Nachbarschaftsstreit um einen Hund hat zu einem Blutbad auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika geführt. Der Konflikt zwischen einem Mann, der am Mittwoch einen Menschen erschoss und fünf weitere Personen verletzte, und dessen Nachbarn habe vor fünf bis sechs Jahren begonnen, sagte die Staatsanwältin von Bastia, Caroline Tharot. Demnach hatte der Hund des Schützen damals offenbar die Freundin seines Nachbarn gebissen.

Der vorbestrafte Täter - ein 1953 geborener Korse - griff laut Tharot am Mittwochnachmittag zunächst seinen 23 Jahre alten Nachbarn vor einem Wohngebäude im Stadtteil Montesoro im Süden von Bastia an. Er stach den 23-Jährigen demnach mit einem Teppichmesser in den Bauch und den Arm. Anschließend habe der Mann die Freundin seines Nachbarn angegriffen und mit dem Messer in den Arm gestochen.

Schütze nahm sich das Leben
Daraufhin habe er zwei Jagdgewehre geholt und mit diesen um sich geschossen, sagte Tharot. Dabei tötete er den Hausmeister des Gebäudes und verletzte drei weitere Menschen, unter ihnen einen Polizisten. Anschließend verschanzte sich der Schütze in der dritten Etage des Gebäudes und tötete sich später selbst. Die Polizei, die zuvor mit einem Großaufgebot angerückt war, fand nach Mitternacht die Leiche des Mannes.

Nach Angaben aus Ermittlerkreisen war der Korse den Behörden als gewalttätig bekannt. Demnach war er in der Vergangenheit zweimal wegen Waffengewalt verurteilt worden.

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