25.01.2019 18:11 |

Davis Cup in Salzburg

Chile schickt die Tennis-Legenden voraus

In einer Woche beginnt der große Davis Cup-Schlager in der Salzburg Arena zwischen Österreich und Chile. Die Südamerikaner, die gegen Rot-Weiß-Rot noch makellos sind, kommen schon dieser Tage in der Mozartstadt an. Am Freitag schickte der Gegner seine Tennis-Legenden in Form von Kapitän Nicolas Massu und Assistent Marcelo Rios voraus. Die heimischen Asse (ohne den verletzten Topstar Dominik Thiem) treffen ab Sonntag ein.

Beim Hotel Sheraton zeigte man sich sofort Feuer und Flamme, das offizielle Davis Cup-Hotel für das Duell Österreich gegen Chile zu sein. Damit es auch nach Tennis aussieht, ließ der neue Direktor Peter Lorenz vor Ort einen kleinen Tenniscourt installieren. Diese Atmosphäre atmeten am Freitag zuerst Teamkapitän Nicolas Massu (zweifacher Olympiasieger 2004) und Assistent Marcelo Rios (1998 sechs Wochen die Nummer eins der Welt) ein. Massu kam via München, Rios mit Verspätung aus Frankfurt nach Salzburg. Während der Assistent mit Bärenhunger und dem Wunsch nach einer Einheit im Fitnesstudio ankam, zeigte sich Massu gesprächiger. „Ob ich schon mal in Salzburg gewesen bin, weiß ich gar nicht mehr“, gestand Massu. An Auftritte in Kitzbühel konnte sich die frühere Nummer neun der Welt aber sehr wohl erinnern.

Training im Volksgarten, Bilanz makellos
Am Wochenende sollen die Spieler rund um Nicolas Jarry (ATP-Nummer 45) eintreffen, sind Trainingseinheiten auf der STC-Anlage im Volksgarten geplant. Auf dem Spiel steht diesmal nicht weniger als der Aufstieg ins Weltgruppen-Finalturnier im November in Madrid, wo sich 18 Nationen um den Titel matchen. Die Bilanz der Chilenen - die „Vorhut“ erlebte nach sommerlichen 35 Grad Celsius daheim in Salzburg einen wahren Kälteschock - ist gegen die Alpenrepublik übrigens makellos, 3:0 steht es. Zuletzt gewann das Team zu Hause 2009 mit 3:2, ausgerechnet Massu besiegte Kapitänsgegenstück Stefan Koubek im entscheidenden Spiel.

Treffpunkt der heimischen Asse ist erst am Montag zu Mittag. Einzig Doppelspezialist Oliver Marach soll bereits am Sonntag in Salzburg aufschlagen, in der Salzburg Arena zwecks Fitnessüberprüfung nach Knöchelblessur trainieren. Der Rest des Teams samt Thiem-Ersatz Rodionov folgt tags darauf.

krone Sport
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