City-Check

Im zweiten Bezirk: Gutes Essen und gutes Karma

Seit Mitte Mai 2017 ist die Leopoldstadt um ein Food-Hotspot reicher: Karma Food. Auf der Speisekarte des kleinen Lokals stehen Currys, Suppen, Salate, kreative Bowls sowie homemade Sweets und Kaffee. Dazu werden frische saisonale Produkte von ausgewählten Lieferanten aus der Region verarbeitet. „Tue Gutes und Gutes wird dir widerfahren, ist die Message, die wir gerne verbreiten möchten. Das fängt natürlich beim Essen an“, erzählt Inhaber Adi. City4U hat an einem Samstag-Vormittag vorbeigeschaut.

Vis a Vis der Messe Halle Wien, nur drei Minuten Fußweg von der Station Messe-Prater entfernt, gibt es seit Kurzem ein neues All Day Breakfast Lokal: Karma Food. Passend zum Namen fühlt man sich gleich von Beginn an freundlich empfangen. Hat man reserviert, erwartet einen bereits ein Begrüßungs-Post-it mit einer Notiz am Tisch: „Schön, dass du da bist!“, rein grundsätzlich und sowieso bekommt man das aber auch von jedem Mitarbeiter gerne persönlich gesagt.

Herz und Leidenschaft

Kein Wunder, spielen neben dem Essen vor allem Herz und Leidenschaft für die beiden Inhaber Adi und Simone (beide 30) eine große Rolle.

„Unser Wunschtraum ist es, eine schnelle aber gesunde und vor allem nachhaltige Küche anzubieten und die Menschen damit glücklich zu machen - und das jeden Tag. Wenn wir in einem unserer Läden stehen und Leute gerade essen, sich miteinander unterhalten und lachen, dann sind wir am glücklichsten“, erklärt die Inhaberin.

„Fleisch in Maßen, nicht in Massen“

Beide sind komplette Quereinsteiger in die Gastronomie, als sie vor rund viereinhalb Jahren ihr erstes Geschäft eröffneten. Das Lokal im zweiten Bezirk ist der mittlerweile vierte Standort, zwei weitere sind noch dieses Jahr geplant.

Die Atmosphäre in der Ausstellungsstraße: Zum Wohlfühlen. Betonböden, millennial pinke Wände, grüne Pflanzen und viel helles Holz laden zum Verweilen. Größere Runden finden Platz am Community Table, genug Plätze für zwei bis vier Personen gibt es aber auch, sitzt man lieber nicht mit mehreren Personen gemeinsam am Tisch.

Die Gerichte werden von beiden gemeinsam erstellt und kreiert. Dabei wird, auch ob deren eigener Ernährung - Adi ist Vegetarier, Simone Veganerin - darauf geachtet auch genügend Alternativen zu Fleisch anzubieten. „Fleisch in Maßen, nicht in Massen“ lautet die Devise. 

„Kochen ist wie Mathematik. Man muss sich immer nur ansehen: Was sind die Variablen und was die Konstanten?“

„Im Zuge unserer Ernährung sowie unserer Reisen haben wir uns viel mit dem Thema Essen beschäftigt und waren interessiert daran ständig neue Rezepte zu kreieren. Durch ein wenig herum probieren entstehen immer wieder neue Gerichte, abseits der vielen Ideen, die sowieso in unserem Kopf herumschwirren.“

So gibt es bei “Karma Food“, zwar normalen Schokoladen-Kuchen, gerne aber auch kreative Variationen wie etwa einen veganen Rote-Rüben-Schoko Kuchen. Adi lacht: “Kochen ist wie Mathematik. Man muss sich immer nur ansehen: Was sind die Variablen und was die Konstanten?“

Alles was schmeckt!

Bei “Karma Food“ wird vor allem auch viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Es wird Gemüse vom Biohof Achleitner verwendet, zukünftig sollen die einzelnen Produzenten auch separat in der Speisekarte ausgewiesen werden. Das sei nicht nur Marketing für die Hersteller, sondern auch für die Gäste ein gewaltiger Mehrwert, sind die beiden Inhaber überzeugt: “Wir bemerken, dass sich Leute immer bewusster damit auseinandersetzen, was sie essen und sich immer mehr für die Produkte und deren Herkunft interessieren.“

Zudem sind die Servietten alle zu 100 Prozent recyclebar und die Strohhalme aus Papier anstatt Plastik.

Schnell, gut, preiswert und nachhaltig

Neben dem Wunsch nach mehr Information, stellen Adi und Simone jedoch auch eine Schnelllebigkeit der Gesellschaft fest. “Zum einen möchte man sich gesund ernähren, gleichzeitig haben die Menschen jedoch immer weniger Zeit sich bewusst mit ihrer Ernährung auseinanderzusetzen, weil der Leistungsdruck im Büro oder der Uni nur kurze Pausen ermöglicht.“ Die Gerichte in “Karma Food“ sollen eine Kombination ermöglichen und gesundes, schnelles Essen bieten - noch dazu nachhaltig und preiswert. “Besonders beliebt sind etwas die verschiedensten Curry-Kreationen“, erklärt Simone. 

Wir bestellen das “Kater Breakfast Sandwich“, Brot mit Lachsforelle, Kräuter-Frischkäse, einem hartgekochtem Bio-Eo, Dill-Krensauce und Gurken-Joghurt-Relish sowie Shakshuka - 2 Bio-Spiegeleier in einer spicy Tomaten-Paprika Sauce mit Kräuter-Feta, Minz-Joghurt und getoastetem Sauerteigbrot inklusive Chorizo - und sind begeistert! Sehr frisch, sehr gut, sehr sättigend. Wirklich empfehlenswert, auch der echt gute Single Origin Karma-Kaffee!

Gutes Karma, gute Sounds!

Alle zwei Monate wird zum Wohnzimmerkonzert geladen. Lokale Acts spielen dabei gegen ein Hutgeld, es gibt homemade Pizza und die Stimmung ist - wenig verwunderlich - “immer hervorragend“, so die Inhaber. “Die Gäste erwartet ein geselliger Abend, ein nettes Zusammensein und eine tolle gemeinsame Zeit mit gutem Essen.“ Zudem werden regelmäßig zahlreiche weitere Specials angeboten, wie etwa gemeinsame Kochkurse oder der monatliche Karmayogabrunch.

Alle Infos dazu gibt es auf www.karmafood.at

Fazit: Wir kommen wieder!

Fazit: “Karma Food“ überzeugt! Nicht nur durch das freundliche Service und das tolle Ambiente, sondern auch mit Geschmack! Definitiv ein Tipp für alle Spätaufsteher die gerne lange frühstücken (wird ganztägig serviert!), gesundes Essen in der Mittagspause wünschen oder gerne am Samstag Morgen gemütlich und genussvoll ins Wochenende starten! Wir kommen definitiv wieder!

Übrigens, tolle News auch für alle Tierfreunde! Hunde sind bei “Karma Food" herzlich willkommen!

Wo: 2., Ausstellungsstraße 63
Web: www.karmafood.at

Julia Ichner
Julia Ichner
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Dienstag, 20. Oktober 2020
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