Fr, 18. Jänner 2019

Welser in Haft

08.01.2019 12:30

Lehrerin soll Kinderpornos verschickt haben

Eine Lehrerin aus Niederösterreich soll einschlägiges Material von ihrer 13-jährigen Tochter angefertigt und an ihren Welser Freund verschickt haben. Beide sind in Wels in Untersuchungshaft - die Pädagogin wurde entlassen.

Eine 46-Jährige aus dem Bezirk Krems in Niederösterreich soll von ihrer 13-jährigen Tochter Kinderpornos angefertigt und ihrem Liebhaber in Wels geschickt haben. Der Mann und die Frau sind in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Wels bestätigte die Vorwürfe. Bei der Frau handelt es sich um eine Lehrerin, sie wurde entlassen.

Bereits länger ermittelt
Mit Details halten sich die Ermittler wegen der noch laufenden Erhebungen zurück. „Unter anderem ist ein Sachverständiger mit der Angelegenheit befasst, der seine Arbeit noch nicht beendet hat“, so Birgit Ahamer von der Staatsanwaltschaft Wels. Zudem bestehe der Verdacht weiterer strafbarer Handlungen. Gegen den Mann werde bereits länger ermittelt, er sei aber bisher nicht einschlägig verurteilt worden, betonte Ahamer.

Lehrerin entlassen
Die Verdächtige ist Pädagogin. „Die betroffene Lehrerin wurde umgehend entlassen“, bestätigte ein Sprecher der niederösterreichischen Bildungsdirektion auf Anfrage.

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