„Die Zeit der Beteuerungen ist zu Ende. Machen wir das Jahr 2019 zum Jahr der Mütter“, fordert Svazek von Salzburgs Landesregierung und verweist auf den Antrag zur Gleichstellung der Kinderbetreuung, der am 16. Jäner im Ausschuss behandelt werden soll.
Nach dem „Berndorfer Modell“ sollen Elternteile, die ihre unter Dreijährigen nicht fremd-betreuen lassen, sondern sich daheim um die Sprösslinge kümmern zumindest eine Gesamtgeldleistung in Höhe der Mindestsicherung erhalten. „Wir fordern nicht die selbe Leistung wie für die Fremdbetreuung, sondern einen gedeckelten, fairen Betrag“, erklärt Svazek und fügt hinzu: „Denn das Land und die Gemeinden fördern rund 400 Euro pro externen Platz im Monat.“
Vor allem geht es dabei um die Wahlfreiheit der Eltern. Viele können sich durch die hohen Lebenskosten es sich nicht leisten bei den Kindern zu bleiben – sind auf die externen Betreuungsplätze angewiesen um Arbeiten gehen zu können.
Vorschlag soll kein Gegenmodell sein
„Wir sehen unseren Vorschlag nicht als Gegenmodell, sondern als wertschätzende Möglichkeit jenen Müttern gegenüber, die ihre Kinder selbst betreuen möchten“, erklärt die Salzbruger FP-Landeschefin.








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