01.01.2019 14:11 |

„Zustand kritisch“

Baby nach Gasexplosion aus Trümmern geborgen

Nach der schweren Gasexplosion in der russischen Stadt Magnitogorsk ist am Dienstag ein zehn Monate altes Baby aus den Trümmern des eingstürzten Wohnblocks gerettet worden. Nach Angaben der Rettungskräfte ist der Zustand des Mädchens allerdings sehr kritisch.

„Ein Kind ist lebendig unter den Trümmern gefunden worden“, sagte der Gouverneur des Gebietes Tscheljabinsk, Boris Dubrowski, der Agentur Interfax. Das Kind wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Bisher acht Leichen geborgen
Bergungskräfte hätten in der Nacht auf Dienstag unterdessen die bereits achte Leiche aus den Trümmern gezogen, nachdem der komplette Aufgang eines zehnstöckigen Wohnblocks wie ein Kartenhaus zusammengestürzt war. Weitere 37 Menschen gelten noch als vermisst. 25 Wohnungen wurden komplett und zehn teilweise zerstört. In den Trümmern suchten Retter in einem Wettlauf mit der Zeit nach Verschütteten, weil Überlebenden bei minus 27 Grad in der Nacht und minus 19 bei Tage der Tod durch Erfrieren drohte.

Video: Tote und Vermisste nach Gasexplosion in Wohnhaus

Präsident Wladimir Putin war am Silvesterabend in die Industriestadt etwa 1400 Kilometer östlich von Moskau gekommen. Er informierte sich über die Rettungsarbeiten und sprach in einem Krankenhaus mit Verletzten. In russischen Wohnhäusern kommt es immer wieder zu Gasexplosionen. Magnitogorsk gilt wegen seiner Stahlindustrie und Metallurgie als eine der am stärksten verschmutzten Städte weltweit.

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