24.12.2018 13:55 |

Starker Wind und Regen

Unwetterfront: 62 Einsätze für 583 Feuwehrleute

Nur Stunden vor dem Heiligen Abend sprangen die Feuerwehrler in ihre Uniformen und rückten aus: Ein heftige Unwetterfront zog fast über das ganze Bundesland - nur der Lungau blieb verschont. Besonders stark betroffen waren der Flachgau und der Pinzgau. Bilanz: Insgesamt 62 Einsätze für 583 Floriani-Jünger!

Um sechs Uhr früh am Montag ging der erste Alarm ein. In Seekirchen war ein Baum auf die Wallerseestraße gestürzt. Laut Landeswarnzentrale der Feuerwehr brachte zuerst der Sturm die Alarmglocken zum Schrillen. So fiel in St. Gilgen ein Baum auf ein Wohnhaus - das Dach wurde stark beschädigt. Ein Baum traf das Umspannwerk in Göming. Ein weiterer fiel auf die B 168 in Uttendorf. Einsatzkräfte räumten die Fahrbahn rasch und konnten so Verkehrsbehinderungen verhindern.

Im Laufe des Montagvormittags spitzte sich nach heftigem Niederschlag die Lage zu. Verklausungen ließen Bäche über die Ufer treten. Davon betroffen waren Gemeinden wie Saalfelden, Saalbach, Zell am See oder Elixhausen. „Das Kanalsystem hat das Wasser nicht mehr schlucken können, daher haben wir es abgepumpt“, schildert Alois Haas von der Saalfeldner Feuerwehr. Dort standen kurzzeitig das Gewerbegebiet sowie die Dorfheimerstraße unter Wasser. In Saalbach wurde ein Hotel beschädigt.

Um 13 Uhr war der Spuk vorbei. Bilanz: 62 Einsätze für 32 Feuerwehren und 583 Floriani-Jünger.

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