24.12.2018 06:00 |

Gute Bilanz 2018

1137 Verdächtige gingen Europol-Fahndern ins Netz

Grenzüberschreitender Kampf gegen organisierte Kriminalität! Unter diesem Motto zieht die europäische Polizeibehörde eine durchaus positive Bilanz für das Jahr 2018: Rund 1140 Verdächtige wurden gefasst, 1,4 Millionen Euro beschlagnahmt und mehrere Tonnen Drogen sichergestellt.

Dass sich kriminelle Banden nicht mehr nach Grenzen richten, ist ohnehin hinlänglich bekannt – desto wichtiger ist die internationale Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden. Eine der größten Rollen dabei spielt die europäische Polizeibehörde Europol mit Sitz in Den Haag (Holland). Hier laufen alle grenzüberschreitenden Informationen zusammen, werden gemeinsame Schläge gegen organisierte Banden koordiniert und großteils gelenkt.

Der Erfolg in Zahlen
Und so zieht auch Europol am Ende des Jahres 2018 Bilanz – und diese fällt durchaus mehr als positiv aus: Im Zuge von internationalen Polizei-Operationen gingen in diesem Jahr rund 1140 Verdächtige ins Fahndungsnetz. Mehr als 1,4 Millionen Euro an Schwarzgeld wurde auf europäischem Boden sichergestellt.

Mehrere Tonnen an Suchtgift (allein 730 Kilogramm Heroin) und 207 illegale Schusswaffen wurden im Rahmen von europaweiten Zugriffen sichergestellt – ein großer Teil der Drogen von rot-weiß-roten Fahndern. Zudem konnten in Europa nicht weniger als 337 Opfer (darunter auch 52 Minderjährige) aus den Fängen von skrupellosen Menschenhändlern befreit werden.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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