23.12.2018 08:06 |

Drama in Russland

Brand in Kali-Bergwerk fordert neun Todesopfer

Bei einem Brand in einem Kali-Bergwerk in Russland sind neun Arbeiter ums Leben gekommen. Ihre Leichen wurden aus verschiedenen Trakten des Stollens geborgen, wie die Behörden der Region Perm und Rettungskräfte am Sonntag mitteilten. Das Bergwerk liegt bei Solikamsk, etwa 1200 Kilometer Luftlinie östlich der Hauptstadt Moskau.

Das am Samstag in 340 Metern Tiefe ausgebrochene Feuer hatte den Männern den Rückweg aus der Mine abgeschnitten. Wegen hoher Temperaturen und starken Rauchs konnten die Rettungskräfte nicht rechtzeitig zu ihnen durchdringen.

Insgesamt 17 Arbeiter waren in der Grube, als das Feuer ausbrach, nur acht von ihnen konnten sich unverletzt ins Freie retten. Die Behörden nahmen Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften auf.

Chance auf Rettung von Anfang an gering
Das Bergwerksunternehmen hatte die Chancen auf eine Rettung der neun festsitzenden Männer schon früh als gering eingeschätzt. Zunächst war in den örtlichen Medien über einen Methan-Austritt als mögliche Brandursache spekuliert worden.

Die Behörden wiesen das zurück und berichteten von geplanten Wartungsarbeiten mit Beton in der Grube. Unklar ist, ob diese Arbeiten tatsächlich mit dem Brand im Zusammenhang standen.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Champions League
Barcelona bangt um Messi und muss in Dortmund ran!
Fußball International
Erschütternde Studie
Saudi-Sender stiehlt TV-Fußball in großem Stil!
Fußball International
Döner-Genuss
Sabitzer: So schmeckt Tabellenführung in Leipzig
Fußball International
krone.at-Sportstudio
Salzburg-Gala, Austria-Debakel: So sieht‘s Konsel
Fußball National
Bologna: 4:3 nach 1:3
Anruf von leukämiekrankem Mihajlovic bringt Wende
Fußball International
Angreifer auf Flucht
Wiener bei Messerattacke in Baden verletzt
Niederösterreich

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter