Winterzählung kommt

Sorge um „Piepmätze“: Jeder 3. Vogel verschwunden

Wo sind sie geblieben? Jeder dritte Vogel in Oberösterreich ist in den vergangenen 20 Jahren verschwunden, die Population eingebrochen. Am Dreikönigs-Wochenende 2019 ruft die Vogelschutzorganisation Birdlife zur inzwischen 10. „Piepmatz-Zählung“ auf. Im Vorjahr machten 1848 Oberösterreicher bei der Zählung mit.

Der „Sieg“ ist noch lange nicht ausgemacht. In den vergangenen Jahren matchten sich Kohlmeise und Spatzen – Feld- oder Haussperling – um die Plätze eins, zwei und drei. Bei der Amsel gab’s wegen dem Usutu-Virus einen Rückgang der Population um rund 40 Prozent. Parasiten machten Grünfinken zu schaffen und der Rückgang der Insekten macht allen Vögeln das Leben schwer.

Heuer viel Futter
Im heurigen Winter sollten die Vögel kaum Probleme mit der Nahrungsbeschaffung haben. Die Dürre hat vor allem in Oberösterreich dazu geführt, dass die Bäume und Sträucher unter Stress gerieten und immens viele Samen produzierten.

Auf die Lauer legen
„Es ist ein sogenanntes Mastjahr“, sagt Gábor Wichmann von Birdlife und hofft, dass wieder viele Oberösterreicher von 4. bis 6. Jänner auf der „Lauer“ liegen und die Anzahl der Vögel im Garten, am Balkon oder auch an einem öffentlichen Ort wie Park zu dokumentieren. „Auch wenn kein Vogel kommt, bitte melden“, so Gábor Wichmann.

So macht man mit
Infos, Teilnahmefolder und Vogelbilder gibt’s unter www.birdlife.at.

Markus Schütz/Kronen Zeitung

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