ÖBB ziehen nicht mit:

Endstation für einen Bus-Knoten am Welser Bahnhof

Schlechte Neuigkeiten für die Welser Stadtplaner! Die ÖBB verkaufen das alte Postgebäude am Hauptbahnhof nun doch nicht. Für sie kommt nur der Bau eines Ärztezentrums in Frage. Die Verlegung der Busdrehscheibe vom Kaiser-Josef-Platz zum Hauptbahnhof ist damit endgültig Geschichte.

„Wir haben nun auch die letzte Option verloren. Die Busdrehscheibe muss am Kaiser-Josef-Platz bleiben. Die Frage ist nur, wo genau“, stellt der Welser FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl für kommendes Jahr ein Bürgerbeteiligung in Aussicht.

ÖBB verkaufen Gebäude doch nicht
Seit Jahren wurde nach Alternativen für den Bus-Sammelpunkt Mitten in der Stadt gesucht. Die Idee für einen Knoten beim Lokalbahnhof platzte. Nun ist auch die von vielen bevorzugte Variante am Zug-Hauptbahnhof vom Tisch. Dabei spitzte die Stadt auf das alte Postgebäude und das angrenzende Postverteilerzentrum. 2017 wurde das Interesse auch offiziell bekundet.

Ärztezentrum hat oberste Priorität
Nun kam die Absage. Für die ÖBB steht der Verkauf des Gebäudes nicht zur Diskussion. Stattdessen hat der Bau eines Primärversorgungszentrum oberste Priorität. Auch deshalb, weil es ein bundesweites, mit 200 Millionen Euro gefördertes Projekt mit dem Titel „Gesundheitspotenzial rund um den Einzugsbereich von Verkehrsstationen“ gibt. Rund 2,5 Millionen Euro könnten dabei auf den Standort Wels entfallen.

Info-Tag Ende Jänner
Es gibt aber Zweifel daran, dass sich Ärzte ansiedeln möchten. Ende Jänner plant die OÖGKK einen Info-Abend für Mediziner. „Der Standort ist für ein Primärversorgungszentrum attraktiv. Er wäre aber noch viel besser, wenn ein Busbahnhof auch noch in der Nähe wäre“, meint Stadtentwicklungsreferent Peter Lehner (ÖVP).

Mario Zeko
Mario Zeko
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