18.12.2018 08:00 |

Mega-Bahnprojekt

Tunnel-Lösung für Hallwang

Im Gegensatz zu Köstendorf hat Hallwang mit der geplanten Tunnelbaustelle für die Westbahnstrecke weniger Probleme. Hier konnten sich die ÖBB mit den Grundbesitzern einigen. Geringfügige Änderungen fließen in die Umwelt-Prüfung ein.

„Hallwang steht dem Tunnelprojekt positiv gegenüber, auch wenn man die Situation nicht mit der in Köstendorf vergleichen kann“, sagt der Ortschef Johannes Ebner und fügt hinzu; „Aber dennoch werden Belastungen auf die Gemeinde zukommen.“
Auch hier wird es eine Aushubdeponie geben. Diese liegt aber idealerweise direkt an der Baustelle. Durch eine Behelfsausfahrt von der A1-Westautobahn werden Lkw-Fahrten durch das Ortsgebiet vermieden.

Viele bestehende Straßen werden genützt
Die Strecke zur Baustelle führt meist auf bestehenden Straßen oder Wegen. Für die zusätzlichen Trassen wurden bereits Lösungen gemeinsam mit den ÖBB erarbeiter. Auch von deren Seiten heißt es „alles sehr vernünftig, es gibt ein sehr gutes Einvernehmen.“ In Köstendorf ist man bislang über das Zugeständnis seitens der Bahn zur 45 Dezibel-Grenze erleichtert. Jetzt können die nächsten Schritte folgen.

Wie schaut die tatsächliche Mehrbelastung zur momentan Situation aus? Wie laut werden die Arbeiten bei der Baustelleneinrichtung, am Tunnelportal, durch den Lkw-Verkehr etc.? Wie wird das Verkehrskonzept für die gesamte Region und die Gemeinde aussehen? Da hofft Bürgermeister Wolfgang Wagner wieder auf tatkräftige Unterstützung vom Land. Konkret spricht er die Fachexperten vom Umweltanwalt an. Diese sollten ein Gutachten über die möglichen Auswirkungen des Lärms erstellen. Ist die Umweltverträglichkeits-Prüfung (UVP) eingeleitet, bleiben nur sechs Wochen Zeit um zu reagieren.

Felix Roittner
Felix Roittner
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