Mi, 23. Jänner 2019

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17.12.2018 18:00

Vater durfte Sohn vor Tod nur dreimal halten

Mit Rückenschmerzen ging ein 34-Jähriger aus dem Salzkammergut zum Arzt, doch es war Krebs: Seine große Liebe, mit der er nur zwei Jahre verbringen durfte, war zur Zeit der Diagnose hochschwanger. Der junge Vater schaffte es bis zur Geburt, konnte seinen kleinen Sohn Alois aber nur dreimal halten, ehe er starb.

„Zum Heiraten sind wir gar nicht mehr gekommen“, erinnert sich Brigitte (42) aus dem Salzkammergut an die schlimmste Zeit ihres Lebens vor weniger als einem Jahr: „Alois hatte Kreuzweh, ging zum Arzt. Er musste ins Spital zum Röntgen und ist nie mehr herausgekommen.“ Alois (34) litt an einem seltenen Magenkarzinom, das schon Metastasen gestreut hatte: „Von der Diagnose bis zu seinem Tod vergingen nur vier Wochen. Es hat uns total überfallen.“

Glückliches Familienleben
Dabei waren alle so glücklich gewesen: Alois hatte sich in Brigitte verliebt, kämpfte um sie: „Da war ich schon lange alleinerziehend und lebte mit meiner Tochter, habe nicht geglaubt, dass es solche Männer wie den Alois überhaupt gibt.“ Alois wünschte sich ein Kind mit Brigitte, und es klappte sofort - das Paar freute sich auf den Sohn und begann mit dem Hausbau, als das Familienglück zerstört wurde: „Nur zwei Jahre haben wir uns kennen dürfen.“

Baby nur kurz kennengelernt
Bei der Geburt war der schwerkranke Vater noch dabei, hatte gegen den Krebs gekämpft, um sein Kind wenigstens noch kennenzulernen: „Er starb kurz nach der Geburt, hat das Baby nur dreimal halten können. Ich habe es nach ihm benannt, und Alois ist auch ganz der Papa“, so Brigitte, der beim Erzählen immer wieder die Tränen kommen.

Jetzt wohnt sie mit ihrer zwölfjährigen Tochter und dem kleinen Alois im Rohbau. Die Familie hilft, doch: „Sie alle sind ja auch selbst im Leid gefangen.“

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Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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