29.01.2010 13:06 |

Handball-Wunder

Österreich dank EM-Erfolg bei WM-Auslosung gesetzt

Dank der Teilnahme an der EM 2010 muss Österreichs Handball-Herren-Nationalteam nur eine Hürde überspringen, um an der WM 2011 in Schweden teilzunehmen. Die Auslosung der Play-off-Partien erfolgt am Sonntag im Rahmen der Finalspiele der EM in der Wiener Stadthalle.

Die möglichen Gegner der gesetzten Österreicher für die Partien am 12./13. und 19./20. Juni sind Griechenland, Litauen, Niederlande, Portugal, Rumänien, die Schweiz, die Slowakei sowie zwei Nationen aus dem Trio Ungarn, Serbien und Ukraine.

Die Gewinner der neun Play-off-Begegnungen qualifizieren sich für die WM, für die bereits jetzt Gastgeber Schweden, Titelverteidiger Frankreich sowie aufgrund ihres EM-Halbfinal-Einzugs Island, Polen und Kroatien als Teilnehmer feststehen. Durch die Setzung kann Österreich im Play-off nicht auf Tschechien, Dänemark, Spanien, Deutschland, Norwegen, Russland und Slowenien treffen.

Final-Wochenende beginnt mit Dänemark - Spanien
Das Final-Wochenende der EM wird am Samstag bereits um 11.30 Uhr mit der Partie zwischen Dänemark und Spanien eröffnet. Ein Spiel um Platz fünf, an dem keiner eine rechte Freude hat, denn es geht dabei um die berühmte "goldene Ananas". "Dieses Spiel ist völlig sinnlos. Wieso wird es ausgetragen?", ärgerte sich Dänemarks Teamchef Ulrik Wilbek.

Richtig zur Sache gehen wird es hingegen dann ab 14 Uhr, wenn im ersten Halbfinale Kroatien und Polen aufeinandertreffen. Nach dem Turnier-Ende für Österreich wird die Wiener Stadthalle nun endgültig fast vollständig in kroatischer Hand sein. Die Fans des zweifachen Olympiasiegers und amtierenden EM- und WM-Zweiten hatten bereits im bisherigen Turnierverlauf in Graz und Wien für grandiose Stimmung auf den Rängen gesorgt.

Zweites Halbfinale als Olympia-Revanche?
Im zweiten Halbfinale (16.30 Uhr) kommt es zwischen Frankreich und Island zur Neuauflage des Olympia-Finales 2008, in Peking hatten sich die Franzosen mit 28:23 durchgesetzt. Frankreichs Teamchef Claude Onesta zeigte großen Respekt vor Island, das weniger Einwohner als Frankreich Handballer hat: "Island ist ein sehr guter Gegner, der regelmäßig am Podest steht. Wir müssen aufpassen und dürfen sie nicht unterschätzen." Sollten die Franzosen Europameister werden, würden sie nach Olympia-Gold 2008 und dem WM-Titel 2009 ein historisches Triple fixieren.

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