15.12.2018 06:07 |

Getreide wird zu Mehl

In Seeboden klappert noch die Wassermühle

Wie in alten Zeiten wird in Treffling Getreide gemahlen - und zwar mit einer Mühle, die ausschließlich mit Wasserkraft betrieben wird.

Regional, frisch und nachhaltig – unter diesem Motto hat sich der Dorfverein Treffling an die Arbeit gemacht und der alten Wassermühle neues Leben eingehaucht. Aus Dinkel, Roggen, Weizen und Mais wird nämlich feinstes Mehl gewonnen – für Brot und natürlich auch für süße Naschereien. Und das ganz ohne Strom. Die Mühle wird nämlich auf traditionelle Weise betrieben, wie es früher üblich war. „Sie funktioniert nicht elektrisch, sondern sie ist eine der wenigen in Kärnten, die rein mit der Kraft des Wassers betrieben werden kann“, meint Wolfgang Tölderer, der Obmann des Dorfvereins, sichtlich stolz.

Dass es am rauschenden Bach wieder klappert, ist Heimo Ortner zu verdanken, der die Anlage fachmännisch restauriert hat: „Von grob bis ganz fein kann hier bei uns jede Getreidesorte gemahlen werden.“

Den Mitgliedern des Dorfvereins geht es dabei vor allem darum, Nachhaltigkeit und Regionalität zu stärken. „Außerdem sollen die jungen Menschen einen Einblick bekommen und lernen, wie man früher aus Korn wertvolles Mehl gewonnen hat“, erklärt Tölderer, der für Kindergärten und Schulklassen auch spezielle Exkursionen anbietet.

Interessenten können sich telefonisch anmelden unter:  0699/12394059

Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
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