14.12.2018 15:45 |

Ist er jetzt Premium?

Selbstbewusste Preisansage für den neuen Mazda3

Ein echtes Designstück ist er geworden, der neue Mazda3, und als Technikvorreiter wird man auch zu ihm aufschauen. Kein Wunder eigentlich, dass Mazda mit selbstbewussten Preisen in den Markt geht. 23.990 Euro sind als Basispreis eine Ansage für einen japanischen Kompakten, aber zum einen tritt er wirklich hochwertig auf, zum anderen glänzt er mit ungewöhnlich guter Ausstattung.

Damit befindet sich der Mazda3 auf dem Niveau des VW Golf - allerdings mit dem Preis, nicht mit der Ausstattung, denn die ist beim Japaner deutlich opulenter: Allein für das in die Windschutzscheibe projizierende Head-up-Display, das grundsätzlich an Bord ist, verdient er Applaus.

Zudem gehört das neue 8,8-Zoll-Navitainment-System samt Apple CarPlay/Android Auto ebenso zur Basisausstattung wie City-Notbremsassistent, LED-Scheinwerfer, Parkpiepser hinten und Adaptiv-Tempomat.

Basismotor ist der Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit 122 PS, ebenfalls ab dem Marktstart am 22. März wird der 116 PS starke 1,8-Liter-Dieselmotor ausgeliefert, für den mindestens 26.390 Euro fällig werden. Der Aufpreis für die höhere Ausstattungsvariante Comfort+, die zusätzlich 18-Zoll-Alufelgen, Sitz- und Lenkradheizung, Rückfahrkamera sowie eine Einparkhilfe vorne umfasst, beträgt beim Benziner 1800 Euro, beim Diesel 1500 Euro. 2000 Euro kostet in beiden Fällen die Automatik.

Die Limousine, die ab Mai bei den Händlern steht, kostet in der Basis 300 Euro mehr als der Fünftürer. Mit Comfort+-Ausstattung haben beide Karosserievarianten den gleichen Preis.

Ungewöhnliche Optionsbeschneidung beim Diesel
Nach Auskunft von Mazda Austria sind für den Diesel (den nur rund zehn Prozent der Kunden wählen) keine weiteren Optionen verfügbar - für die Benzinmodelle hingegen sehr wohl. Da sind gegen Aufpreis u.a. LED-Matrix-Scheinwerfer, 360-Grad-Umgebungsmonitor, Querverkehrswarner, oder auch ein Bose-Soundsystem mit zwölf Lautsprechern erhältlich.

Hochwertiges Ambiente im Innenraum
Das Interieur hebt sich von vielen Wettbewerbern durch eine entspannte Reduziertheit ab, ohne auch nur annähernd langweilig zu wirken. Das Navitainment-Display ragt oben aus dem Armaturenbrett heraus, wirkt aber nicht - wie oftmals üblich - aufgesetzt, sondern ist in die Strukturen integriert, sodass sich ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Die Haptik der Bedienelemente, allen voran der neue Drehdrücksteller, ist besser als beim Vorgänger.

Die Platzverhältnisse unterscheiden sich bei Hatchback und Limousine. Während auf der Rückbank des Fünftürers die Kopffreiheit leicht eingeschränkt ist, können im Mazda3 mit Stufenheck auch große Menschen hinten entspannt aufrecht sitzen. Auf den vorderen Plätzen herrscht grundsätzlich kein Platzmangel.

Die Übersicht nach hinten seitlich ist im Fünftürer wie erwartet schlecht - die extrem breiten C-Säulen sind gut für einen fetten Auftritt, aber sorgen für einen ebenso fetten Toten Winkel.

Beide Karosserievarianten weisen 2,73 Meter Radstand auf, unterscheiden sich aber in der Länge. Während der Hatchback mit 4,46 Meter exakt gleich lang ist wie der Vorgänger, ist die Limousine um acht Zentimeter auf erwachsene 4,66 Meter gewachsen - und ist damit gerade einmal fünf Zentimeter kürzer als der neue Dreier-BMW. Beide messen 1,80 Meter in der Breite.

Ob der neue Mazda3 Premium ist? Optisch und gefühlsmäßig ja, ausstattungsmäßig erst recht. Wir sind gespannt auf erste Fahreindrücke.

Stephan Schätzl
Stephan Schätzl
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