„Gaming Disorder“

Eigenes Entzugscamp für „Fortnite“-süchtige Kinder

Mehr als 200 Millionen Menschen spielen bereits das Online-Game „Fortnite“. Ein Teil dieser Menschen ist mittlerweile sogar süchtig nach diesem oder anderen Spielen. In diesem Jahr nahm die Weltgesundheitsorganisation (WHO) deshalb „Online-Gaming-Sucht“ in den offiziell anerkannten Katalog der psychischen Krankheiten auf. Vor allem Jugendliche sind davon betroffen, weshalb immer mehr Eltern ihre Sprösslinge in Entzugscamps schicken.

Vor allem unter Jugendlichen ist „Fortnite“ ein beliebtes Spiel. Laut einer Umfrage gaben 61 Prozent der acht- bis 17-jährigen Amerikaner an, dass sie das Spiel regelmäßig spielen. Ein Viertel der Eltern ist besorgt über den Umgang ihrer Kinder mit dem Game. Aus diesem Grund senden sie ihre spielsüchtigen Kids in Entzugscamps. Dort lernen sie den gesunden Umgang mit Online-Games.

Doch nicht nur das: Weiters erlernen sie ein gesundes Ess- und Schlafverhalten, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und alltägliche Aufgaben wie Wäsche waschen und kochen zu meistern. Mit der Gaming-Sucht verhält es sich so, wie mit einer Drogensucht: Ist man einmal süchtig, ist es wahnsinnig schwer, wieder damit aufzuhören.

Stationäre Behandlungen für Online-Gaming-Süchtige gibt es auch in Wien. Das Anton-Proksch-Institut bietet einen achtwöchigen Aufenthalt in einem Therapiezentrum, wo man den gesunden Umgang mit Internet und Spielen lernt. Eigene Therapieformen für das Spiel „Fortnite“ gibt es in Österreich noch nicht.

Dezember 2018

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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