10.12.2018 16:09 |

Leobner freuen sich:

Müllerbrücke nach einem halben Jahr Bauzeit fertig

Ab sofort ist die Müllerbrücke in Leoben offiziell für den Gesamtverkehr freigegeben. Die Bauarbeiten wurden am Montag nach rund einem halben Jahr abgeschlossen.

ÖBB-Regionalleiter Ewald Jantscher: „Die neue Müllerbrücke verfügt über drei Fahrspuren (bisher nur zwei), eine Linksabbiegespur Richtung Süden ist dazu gekommen. Außerdem wurden die Bushaltestellen in dem Bereich neu errichtet. Da die Brücke aufgrund von höheren Sicherheitsstandards 70 Zentimeter höher angelegt ist, wurde auch die südliche Anbindung der Brücke leicht angehoben. Ein großer Dank geht von uns an die Anrainer und die betroffenen Verkehrsteilnehmer, die die Einschränkungen in einigen Bauphasen mit Geduld und Verständnis mitgetragen haben.“

Verkehrsbehinderungen sind Geschichte
Verkehrslandesrat Anton Lang: „Mit der Neuerrichtung der Müllerbrücke wurde ein wichtiges Verkehrs-Infrastrukturprojekt in der Stadt Leoben umgesetzt. Verkehrsbehinderungen und Tonnagebeschränkungen gehören damit der Vergangenheit an.“

Vize-Bürgermeister Maximilian Jäger: „Für uns ist diese Fertigstellung ein Freudentag. Die Verkehrswege sind mit der neuen Brücke großzügiger angelegt und besser strukturiert. Vor allem aber ist durch die neue Brücke die Verbindung Richtung Proleb auf Jahrzehnte hin abgesichert und die baufällige alte Brücke konnte entfernt werden.“

Die neue 25 Meter lange und 13 Meter breite Müllerbrücke wurde als eine so genannte Stahl-Verbund-Brücke ausgeführt. Dabei wurde zuerst ein geschweißtes Stahltragwerk über die Gleise der Südstrecke errichtet, worauf eine Stahlbetonplatte betoniert wurde, welche heute die Basis für die Fahrbahn und den Gehsteig bildet. Besonderes Augenmerk legten die Konstrukteure vor allem auf den Busverkehr und für Einsatzfahrzeuge, und die Tragfähigkeit der neuen Brücke wurde auf die künftigen Erfordernisse angepasst.

Knapp vier Millionen Euro investiert
Die neue Müllerbrücke verfügt über drei Fahrspuren (vorher nur zwei). 220 Tonnen Stahl und 700 m³ Beton wurden verbaut. Die ÖBB-Infrastruktur AG, das Land Steiermark und die Stadt Leoben investierten für den Neubau rund 3,85 Mio. Euro.

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