10.12.2018 16:30 |

Auto stehen lassen

Im Dezember ist Zahl der Alko-Unfälle am höchsten!

Der Dezember war in Tirol im Vorjahr der Monat mit dem höchsten Anteil an Alkohol-Unfällen. Jeder elfte Verkehrsunfall wurde von einem Alko-Lenker verursacht. Innerhalb Tirols gibt es zwischen den Bezirken große Unterschiede.

Adventzeit ist auch die Zeit von Punsch und Glühwein. Aufgrund der Süße wird die Wirkung von Punsch oft unterschätzt. Zudem kann der Alkoholgehalt je Punsch und Punschstand stark variieren. Deshalb die Devise „Don‘t drink and drive“ beherzigen. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) erinnert daran, dass bereits bei 0,5 Promille das Unfallrisiko auf das Doppelte steigt, bei 1,0 Promille auf das 7-fache und bei zwei Promille auf das 35-fache.

Im Februar am wenigsten Alko-Unfälle
Im Dezember steigt das Problem von Alkohol am Steuer laut Statisik an. Im Vorjahr war in Tirol der Dezember jener Monat mit dem höchsten Anteil an Alko-Unfällen, macht der VCÖ aufmerksam. 8,8 Prozent der Verkehrsunfälle mit Personenschaden passierten im Dezember wegen Alkohol am Steuer, im Jahresschnitt waren es rund 6,5 Prozent, im Februar war der Anteil mit 3,9 Prozent am niedrigsten.

Bezirk Reutte brav, Bezirk Kitzbühel weniger
Die VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt, dass es innerhalb Tirols große Unterschiede gibt. Im Bezirk Reutte war in den vergangenen fünf Jahren der Anteil der Alko-Unfälle mit 4,6 Prozent am niedrigsten, in Innsbruck mit 5,4 Prozent am zweitniedrigsten. Am höchsten war der Anteil der Alko-Unfälle im Bezirk Kitzbühel mit 7,9 Prozent, knapp dahinter der Bezirk Kufstein mit 7,6 Prozent.

21 Tote bei Alko-Unfällen in fünf Jahren
Die Zahl der Opfer durch Alkohol am Steuer war in den vergangenen fünf Jahren in Tirol sehr hoch. 21 Menschen kamen bei Alko-Unfällen ums Leben, 1495 wurden verletzt. Der VCÖ verweist auf präventive Maßnahmen. Dazu zählen Anrufsammeltaxis, Nachtbusse und Bahnverbindungen am späteren Abend, wie beispielsweise der Nightliner. Wichtig ist auch, dass Siedlungen mit dem nächstgelegenen Ort über Geh- und Radwege sicher verbunden sind. Wenn in der Nacht Personen aufgrund eines fehlenden Gehwegs am Rand einer Freilandstraße nach Hause gehen, ist das Risiko eines Unfalls sehr hoch.

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