Wiener Designerin

Öko-Mode: Crowdfunding soll Durchbruch bringen

Nadine Schratzberger (27) hat ihr Label Nasch 2017 ins Leben gerufen. Jetzt soll die Crowdfunding-Plattform „Kickstarter“ den großen Durchbruch bringen.

Die Wienerin Nadine Schratzberger hat sich 2017 selbstständig gemacht und das Mode-Label Nasch gegründet. „Dabei war von Anfang an klar: Ich möchte umweltfreundliche Kleidung ohne belastende Chemikalien herstellen. Denn alles, was wir heute entscheiden oder machen, hat Auswirkung auf unsere Nachfahren“, erzählt sie im City4U-Talk. Aus diesem Grund wird in der Produktion der Stücke, neben der Optik, das Hauptaugenmerk auf die Nachhaltigkeit gelegt. Zudem werden sämtliche Produkte in Europa hergestellt.

„Mache Lieblingsstücke, keine Wegwerfmode“

Nadine ist überzeugt: „Nachhaltige Mode kann durchaus stylisch und tragbar sein. Es gilt, Lieblingsstücke zu kreieren, keine Wegwerfmode. Wir möchten Kleidung schaffen, die die Kunden ein Leben lang begleiten soll, nicht nur eine Saison!“ Sie ergänzt: „Bei Abnutzung können alle Teile repariert oder zu einem neuen Produkt umfunktioniert werden!“

Aktuell werden ausschließlich Jacken für Männer produziert. „Ja natürlich wäre es naheliegender als Frau Gewand für Frauen zu machen. Ich fand es jedoch spannender für das andere Geschlecht zu designen, Die männliche Zielgruppe braucht andere Kleidung als wir, die Ergonomie ist eine andere und ich wollte auch mal zeigen das Frau auch für Mann designen kann. Ich selbst trage gerne auch Männerkleidung und freue mich über jede Frau die sagt: ‘Mir egal, ich trage trotzdem Nasch‘“ 

Für die Entwicklung der Sportjacken hat Nadine selbst verschiedenste Sportarten ausprobiert und sich intensiv damit beschäftigt, was jeder Sportler benötigt und will, um ihn bestmöglich mit dem passenden Kleidungsstück zu unterstützen und damit hilfreich bei der Ausübung der sportlichen Tätigkeit zu sein. „Die Laufjacke hat zum Beispiel einen Mundschutz, mit Löchern, damit das Atmen des Läufers unterstützt wird. Wenn man bei kühlen Temperaturen joggt, wird der Läufer vom kalten Wind geschützt.“

Unterstützung via Crowdfunding gesucht

Um die Herstellung weiterhin finanzieren und das Sortiment erweitern zu können, sucht die Jungunternehmerin nun via Crowdfunding nach entsprechenden Investoren. Noch acht Tage sind verbleibend, knapp die Hälfte des erhofften Betrages wurde auf der Online-Plattform Kickstarter bereits erreicht. „Ich glaube nach wie vor daran, dass wir die Anzahl der notwendigen Unterstützer erzielen, um mit Nasch durchstarten zu können. Wenn nicht, bekommen alle bisherigen Finanziers ihr Geld retour, das Label lebt dann aber natürlich weiter. Es finden sich sicherlich auch andere Wege. Wir haben für 2019 nämlich große Pläne. So werden Nasch-Jacken etwa in verschiedenen Online- und Offline-Shops erhältlich sein. Kickstarter ist jetzt der Startschuss!“

Dezember 2018

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Julia Ichner
Julia Ichner
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