So, 16. Dezember 2018

„War absolut entsetzt“

08.12.2018 16:30

Tribut an toten Sohn sollte Eltern überraschen

Weil ein Paar aus England den Geburtstag ihres verstorbenen Sohnes feiern wollte, planten die Mitarbeiter eines Hotels in Jamaika eine ganz besondere Überraschung. Doch diese kam nicht so gut an wie erwartet. Als Entschädigung für die makabre Aktion bekommen die Eltern jetzt sogar ihr Geld zurück.

Alex Stephens war im Jahr 2014 im Alter von 22 Jahren während eines Urlaubs in Spanien von einem Balkon gefallen und gestorben. Seine Eltern Faye und Andrew Stephens machten es sich seitdem jährlich zur Aufgabe, den Geburtstag ihres verstorbenen Kindes zu feiern.

Luftballons und Kuchen bestellt
Gemeinsam mit Alex‘ Patentante Karen Baker wollte das Paar die Tage in einem Fünfsternehotel Hotel in Jamaika verbringen. Karen erzählte den Mitarbeitern des Hotels die Geschichte und bat sie, Faye und Andrew mit Luftballons und Kuchen zu überraschen.

Figur mit Tränen im Gesicht nachgestellt
Doch die Hotelangestellten schossen über das Ziel hinaus: Sie erstellten ein lebensgroßes Abbild des verstorbenen Alex, indem sie Kleidung des Paares mit Handtüchern stopften und sie auf dem Bett arrangierten. Die Figur hatte Tränen im Gesicht und sogar eine Dose Bier in der Hand. Neben ihr waren Blütenblätter aufgestreut, die einen Schriftzug darstellten: „Wir vermissen dich, Alex.“

„So etwas habe ich noch nie gesehen“
„Ich war absolut entsetzt. Als ich es sah, schwitzte und zitterte ich. So etwas habe ich wirklich noch nie gesehen. Ich schaue mir immer noch die Fotos an und kann nicht glauben, dass jemand gedacht hat, so etwas tun zu sollen“, erzählte die entsetzte Patentante gegenüber der britischen BBC.

Reisegesellschaft entschuldigt sich
Die Reisegesellschaft TUI entschuldigte sich mittlerweile für die makabre Aktion und erstattete den Stephens das Geld für den Hotelaufenthalt: „Wir möchten uns aufrichtig bei der Familie für ihr Urlaubserlebnis in Jamaika entschuldigen. Es hat sich um ein Missverständnis gehandelt, das nicht dazu bestimmt war, jemanden zu verärgern.“

 krone.at
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