Kein Ende in Sicht

Uni-Survival-Guide: So überlebt ihr das Semester

„Geh studieren“ haben sie gesagt. „Damit was wird aus dir“ haben sie gesagt. Ja, es wird schneller etwas aus einem, als man denkt, denn mitten im Semester mutieren manche Studenten zu wandelnden Nevenbündeln. Tausend Hausübungen, Millionen Referate und eine Unsumme an Kursen - doch kein Ende in Sicht. Das Studentenleben ist nicht immer so „leiwand“, wie viele denken, denn die ECTS-Punkte bekommt man nicht geschenkt. City4U hat einige Tipps, wie ihr euch vor dem Nervenzusammenbruch bewahrt:

Ob an der Uni, in der Pflichtschule, in diversen Kursen oder an der Abendschule: Ein Semester oder ein Halbjahr kann so endlos wirken wie der schlimmste Albtraum. Man schwimmt in Hausübungen oder Dingen, die man erledigen sollte, aber ewig vor sich herschiebt. Neben Job, Freunden, Familie oder gar einem Partner bleibt absolut keine Zeit für einen selbst. Wer allerdings zwischen den ganzen Dingen keine Zeit für sich selbst findet, der wird nicht nur im Stress schwimmen, sondern auch darin ertrinken und die Nerven verlieren. Wie ihr euch eine Auszeit nehmt, ohne Zeit dafür zu haben? City4U versucht, euch mit gutem Rat zu helfen.

# Zwinge dich zu einem Vollbad

Du bist nicht so der Badewannen-Mensch? Egal. Wanne vollmachen (mit warmem Wasser), Kerzen aufstellen, Licht aus, Meditationsmusik an. Es wird sicher eine halbe Stunde mindestens in Anspruch nehmen, um dein Gedankenrasen abzuschalten oder zumindest deinen Stress einmal ruhen zu lassen, doch mit der Zeit kannst du dich ein wenig beruhigen und der Musik lauschen. Du wirst dich danach auf jeden Fall entspannter fühlen. UND: Handy weglegen! Konzentriere dich auf DICH. Du wirst sehen, danach fühlst du dich, als hättest du ein wenig die „Batterien aufgeladen“.

# Hilfe annehmen

Sollte einem Hilfe angeboten werden, ist es nicht immer leicht, sie anzunehmen. Wenn man gerade 15 Aufgaben zu erledigen hat, lernen muss, arbeitet und noch dazu Prüfungen bevorstehen - dann überkommt einen oft das Gefühl der Überforderung. Oft bieten Freunde oder Bekannte in solchen Zeiten Hilfe an. Zwar kann man nicht jemand anderen für sich lernen lassen, doch wenn ein Freund für einen Kochen will oder beim Aufräumen helfen möchte - einfach mal das Angebot annehmen! Hilfestellungen im Alltag können wirklich viel nützen, wenn man gerade das Gefühl hat, vorne und hinten nicht mehr nachzukommen. Tipp: Auch für ein oder zweimal eine Haushaltshilfe zu organisieren, ist kein Drama - und erleichtert in stressigen Zeiten das Leben.

# Listen retten Leben

Wenn die „To-Do-Liste“ nicht schrumpft, sondern wächst: Wir kennen es alle. Aber Listen können wirklich helfen, Aufgaben in einem gewissen Zeitrahmen systematisch zu erledigen. Schreibt euch tägliche To-Do-Listen mit nicht zu vielen Punkten, denn wenn man es schafft, alle zu erledigen, ist es ein wirkliches „Juhu“-Gefühl. Dieses Gefühl wiederum motiviert einen, weitere Dinge zu erledigen und diese Motivation bringt einen weiter. Also auch bei Listen gilt - weniger ist manchmal mehr.

# Sich erlauben, nicht für Social Media erreichbar zu sein

Einen großen Druck erzeugen nicht nur unerledigte Aufgaben - auch der Druck auf Social Media oder von Freunden ist enorm. Ein Freundeskreis, der akzeptiert, wenn man keine Zeit hat - und zwar für mehr als ein paar Wochen - ist Gold wert. Die sozialen Netzwerke danken es einem nicht, wenn man nichts postet - doch da muss man einfach drüber stehen. Wer sich herausnimmt, einmal sein soziales Leben aufs Abstellgleis zu verbannen, der wird merken, dass er viel entspannter ist. Der Druck, immer zu antworten, sich bei jedem zu melden, kann sehr viel ausmachen und auf einem lasten. Einfach mit allen Freunden und Bekannten reinen Tisch machen, dass die Situation gerade alles fordert und sie nachsichtig sein sollen.

Dezember 2018

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Vanessa Licht
Vanessa Licht

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