Mo, 17. Dezember 2018

Keine Mordpläne

05.12.2018 08:18

Wernberger Hexen: Das Feuer diente der Reinigung

Umfangreich sind die Ermittlungsakten gegen die drei mutmaßlichen Hexen von Wernberg. Nicht nur ein Mord soll auf ihr Konto gehen, sondern auch etliche Betrugsdelikte sowie Brandstiftungen. Die Hauptverdächtige hat bereits ein erstes Teilgeständnis abgelegt - demnach sollen die Feuer zur Reinigung gedient haben.

Mit dem Villacher Anwalt Hans Gradischnig hat nun ein absoluter Strafrechtsprofi die Verteidigung von Margit T., der Hauptverdächtigen des spektakulären Kriminalfalls, übernommen. „Ich kenne die Frau schon länger“, berichtet der erfahrene Jurist. „Nach ersten Gesprächen stellt es sich so dar, dass meine Mandantin von den Brandstiftungen durch andere Personen gewusst haben könnte - die Feuer sollten zur Reinigung negativer Energien dienen.“

Anders als vom Ehemann angedeutet, sollen sich die abgefackelten Immobilien aber nicht im Besitz der 47-Jährigen befunden haben. Im Gegenteil. Gegen die Frau laufen seit ihrer Verurteilung wegen schweren Betruges im Jahr 2011 zahlreiche Exekutionen. Das hübsche Haus, in dem ihre Familie lebt, soll dem Gatten gehören. Auch gegen ihn wird deshalb ermittelt. Mit dem Mord an Gertrude P. (72) aus Villach will Margit T. aber nichts zu tun haben. Der soll allein auf das Konto ihrer Jüngerin H. gehen. Diese habe gehofft, dass das Opfer das Testament zu ihren Gunsten geändert habe.

Ein Trugschluss. Denn wie berichtet, wäre Margit T. die Nutznießerin gewesen - was sie in den Augen der Kriminalisten auch zum potenziellen Mastermind des okkulten Krimis macht. Es ist also anzunehmen, dass die Verdächtigen sich wechselseitig belasten werden.

Kerstin Wassermann
Kerstin Wassermann

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