Sa, 15. Dezember 2018

Stadt-Salzburg

05.12.2018 04:36

Hoteliers wollen mehr Geld für ihre Betten

Egal, ob in der Altstadt oder auch in Lehen: Die Salzburger Stadt-Hoteliers liegen mit ihrer durchschnittlichen Auslastung von 74 Prozent österreichweit an der Spitze. Aber: Der Netto-Umsatz pro verfügbaren Zimmer liegt „nur“ bei 65 Euro. Das wollen die Touristiker ändern, um mehr an den Betten zu verdienen.

Sie scheint, beinahe schon eine dieser altbekannten Salzburger Advent-Geschichten zu sein: Gerade einmal hat der Christkindlmarkt eröffnet, schon wird’s schwierig, noch Hotelzimmer zu ergattern und die Hoteliers frohlocken gleichzeitig über Zimmer-Auslastungen von über 80 Prozent.

Und obwohl Salzburg damit sowohl im Dezember als auch laut einer Studie der österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) im ersten Halbjahr 2018 landesweit das „Auslastungs-Ranking“ mit 74 Prozent vor Wien (71 Prozent) oder auch Graz (67 Prozent) anführt, sehen die Touristiker Aufholbedarf. Speziell beim Netto-Umsatz pro verfügbarem Zimmer, der in der Mozartstadt bei 65 Euro liegt und als eigentlicher Gradmesser der Branche dient. Denn Salzburg liegt hier hinter Wien (70 Euro) oder auch München (82 Euro), wie Georg Imlauer, Obmann der Fachgruppe der Hotellerie in der Wirtschaftskammer Salzburg (WKS) berichtet: „Der Markt ist derzeit einfach sehr touristisch geprägt und dadurch auch sehr preissensibel. In Wien fällt dieser Gäste-Bereich, einfach weniger ins Gewicht, weil dort der Anteil des Firmen- und Tagungsgeschäft größer ist. Und da zählt nicht der Preis, sondern die Leistung.“

Und deshalb wollen die Salzburger Hoteliers nun auch vermehrt auf diesen Geschäftsteil wirken, um so in den nächsten drei Jahren auf das 70-Euro-Niveau der Wiener aufzurücken: „Wir versuchen, mithilfe des Convention Bureau diesen Markt zu bearbeiten, schauen aber auch, dass sich die Nächtigungen besser verteilen. Speziell im ersten Quartal liegt die Auslastung teils nur nur bei 40 bis 50 Prozent“, sagt Imlauer.

Digitalisierung als Chance für mehr Umsatz
Ähnlich sieht das auch Experte Peter Klinger von der ÖHV : „Wir raten einerseits den Hoteliers nach Marktanalysen zu Preiserhöhungen. Gleichzeitig aber auch dazu, neue Analysetools anzuwenden, um den Gäste-Mix zu optimieren.“

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