Di, 11. Dezember 2018

Vier Helfer gebissen

04.12.2018 15:00

Wiener Tierarzt: „Hund hat artgerecht gehandelt“

Ein Alko-Frauchen mit Hund und drei durch Bisse leicht verletzte Beamte sowie eine verwundete Zeugin: Wie berichtet, musste die Polizei einer Wienerin ihren Schäfermischling abnehmen. Tierarzt Michael Antolini steigt auf die Barrikaden, um zu verhindern, dass der Hund eingeschläfert wird. „Er handelte artgerecht!“

Der Rüde wollte sein betrunkenes Frauchen in Hernals verteidigen und schnappte viermal zu. „Bei der aktuellen Hundepolitik von Stadträtin Ulli Sima ist eine schnelle Einschläferung nicht unwahrscheinlich, der Vierbeiner hat aber nichts falsch gemacht“, so Tierarzt Michael Antolini in einem offenen Brief an Sima.

„Nur seine 42 Zähne zur Abwehr“
Laut dem ehemaligen Präsidenten des Wiener Tierschutzvereins und Ex-Polizeitierarzt der Diensthundestaffel wollte der kniehohe Schäfermischling zuerst sein Frauchen beschützen und dann sich selbst verteidigen. Antolini: „Er handelte artgerecht. Hinhauen kann ein Hund nicht, also bleiben ihm nur seine 42 Zähne zur Abwehr von seltsamen Menschen, denn so hat er die Beteiligten empfunden.“ Hunde wissen nicht, was „besoffen“ ist, sie erkennen nur: Ihr Mensch, dem sie vertrauen, ist hilflos.

Laut Büro Sima wird der Rüde jetzt im TierQuartier beobachtet. Einschläferung sei kein Thema. Geprüft wird, ob er seinem Frauerl abgenommen wird.

Florian Hitz, Kronen Zeitung

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