Fr, 14. Dezember 2018

„Krone“ hilft:

04.12.2018 16:45

„Damals wusste keiner, was auf uns zukommt“

Von Geburt an ist sie schwer behindert - doch Jacqueline aus Ebenthal und ihre Familie geben nicht auf. In der Weihnachtszeit hilft auch die „Krone“-Leserfamilie mit! Am 8. Dezember gibt es die nächste Gelegenheit.

Sie hatte gerade das Licht der Welt erblickt – da änderte sich für Jacqueline aus Ebenthal und ihre Familie das Leben schlagartig: Das Baby erlitt eine Gehirnblutung – mit fatalen Folgen. „Damals wusste noch keiner, was auf uns zukommt“, sagt Mama Claudia Suppik.

Bereits zehn Kopfoperationen musste Jacky über sich ergehen lassen. An ein eigenständiges Leben ist nicht zu denken: Die heute 23-Jährige sitzt im Rollstuhl und muss rund um die Uhr gepflegt werden „Für mich war es am Anfang noch hart, das zu akzeptieren. Aber meine Frau hat sofort gesagt, es nutzt ja nichts“, erinnert sich Papa Horst. „Zum Glück bin ich halt ein Mensch, der das schafft“, ergänzt Claudia.

Es ist aber nicht nur eine physische und psychische Belastung für die Familie – sondern auch eine finanzielle. „Seit sie 18 Jahre alt ist – und damit erwachsen – sind viele Unterstützungen von offizieller Seite weggefallen – obwohl der Aufwand ja mindestens der gleiche ist“, erzählt Claudia.

Promis helfen mit!


Der Verein „Krone-Leser helfen“ unterstützt daher in diesem Jahr die Familie von Jacqueline aus Ebental. Am kommenden Samstag (8. Dezember) werden im Klagenfurter Südpark ab 11 Uhr wieder Kärntner Promis Punsch ausschenken, um damit Spenden zu sammeln. Zu den Stammgästen beim Charity-Punsch zählen Landeshauptmann Peter Kaiser sowie die Entertainer Marco Ventre, Charly Kaiser und Silvio Samoni.

Außerdem lädt das „Teatro“ zur Tombola am Klagenfurter Christkindlmarkt. Mit jedem Loskauf (drei Euro pro Stück) helfen Sie Jacky und ihrer Familie und können tolle Preise gewinnen - wie zwei Tickets für das Konzert von Ed Sheeran und das Comeback der Kultband „Status Quo“.

„Ei, ei, Mama, drücken!“


Trotz der enormen Belastung sind die Eltern übrigens einander treu geblieben. „Viele andere trennen sich in so einer Situation, weil sie damit nicht umgehen können“, erzählen Claudia und Horst, die bereits seit 32 Jahren ein Paar sind.

Der Schicksalsschlag vor 23 Jahren hat sie aber noch mehr zusammengeschweißt. „Und man bekommt ja auch vieles zurück. Wenn sie etwa sagt: ,Ei, ei, Mama drücken.’ Das sind die Highlights, die dir sehr viel geben.“

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf

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